Newsletter-Archiv - WFG Unternehmerbrief online Ausgabe 05/2009

WFG - Wir frdern Wirtschaft im Kreis Heinsberg - Unternehmerbrief - Der Newsletter der WFG

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erster Pate für eine Schule im Kreis Heinsberg ist leider kein Unternehmen aus dem Kreisgebiet, sondern ein Unternehmen aus Mönchengladbach: Die Santander Consumer Bank führt mit dem Berufskolleg des Kreises Heinsberg in Erkelenz zur Zeit ein interessantes Projekt durch, das Innovationsspiel „Jugend denkt Zukunft“. Das Unternehmen präsentiert sich damit als aufgeschlossener und innovativer Arbeitgeber, stärkt dadurch sein Ausbildungsmarketing, und kann „jugendliche“ Impulse für die eigene Produktentwicklung und Zielgruppenansprache im Markt gewinnen.

Ich finde das eine gute Idee, für die ich hiermit Ihr Interesse wecken möchte. Lesen Sie dazu mehr in unserem Artikel "Jugend denkt Zukunft". Ich hoffe, dass dieser und die weiteren Beiträge in unserem Newsletter eine informative Lektüre für Sie darstellt.

Ihr Dr. Joachim Steiner


Forum WFG - Expertengespräch: Anmeldung nur noch bis 09.11.2009!

Früher griff der Kunde zu den Gelben Seiten oder zur Tageszeitung, wenn er einen Handwerker, einen Dienstleister oder einen Einzelhändler vor Ort suchte. Heute haben sich andere Strukturen und ein neues Suchverhalten entwickelt.

Gerade im Bereich der Kundengewinnung und –bindung haben kleine und mittlere Unternehmen die Chance mit Cleverness gegen große Werbeetats anzukommen. Gewinnen Sie einen Einblick in die umfangreichen Möglichkeiten moderner Werbestrategien und erfahren Sie mehr über erfolgreiche Websites.

Wie sehen die ersten Schritte aus? Wie präsentiere ich mich am besten? Wie gewinne ich neue Kunden und wie binde ich meine Kunden? Wir vermitteln Ihnen dazu konkrete Tipps und Praxisbeispiele. Außerdem erhalten Sie Aufschluss darüber, was eine gute Website ausmacht und wie Sie in Suchmaschinen bessere Platzierungen erreichen.

Gemeinsam mit der Handwerkskammer Aachen lädt die WFG Sie ein zur Veranstaltung "Werbestrategien und Internetauftritte für Existenzgründer, Handwerker und Kleinunternehmer"

am Donnerstag, 12. November 2009, von 17:00 bis ca. 20:00 Uhr
ins GSZH Gründer- und Service-Zentrum Hückelhoven (Haus 5, Medienraum)
Rheinstr. 7, 41836 Hückelhoven

Während und nach der Veranstaltung stehen unsere Experten mit viel Zeit für Ihre individuellen Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte teilen Sie uns hier bis spätestens 09.11.2009 mit, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen dürfen.


Ökoprofit - Nach erfolgreicher Erstauflage Wiederholung angedacht

Die besten Ideen sind oft verblüffend einfach. So verhält es sich auch mit ÖKOPROFIT. Hier lautet die ebenso einfache wie verblüffende Idee: Betriebe schonen die Umwelt und senken dadurch ihre Kosten.

Nach Abschluss des Projektes wurden am 13.10.2009 die dreizehn Unternehmen und Einrichtungen, die sich im Kreis Heinsberg am ersten Durchgang des Projektes ÖKOPROFIT beteiligten, von NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand statt im Franziskusheim in Geilenkirchen, das selbst erfolgreich an dem Projekt teilgenommen hatte. Insgesamt sparten die dreizehn Teilnehmer rund 400.000 Euro ein. Im Gegenzug verringerte sich allein der Ausstoß des Treibhausgases CO2 um mindestens 1.000 Tonnen jährlich.

ÖKOPROFIT ist eine gemeinsame Aktion des Kreises Heinsberg, der örtlichen Wirtschaft und weiterer lokaler sowie regionaler Partner wie zum Beispiel auch der WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH. Das Projekt wurde finanziell unterstützt vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Das Beratungsprogramm ÖKOPROFIT verhilft Betrieben und Einrichtungen zu einem praktikablen und zugleich hoch effizienten Umweltmanagementsystem (UMS). - Die viel beschworene Verbindung von ökologischem Nutzen und ökonomischem Gewinn - bei ÖKOPRFIT wird sie konkret.

Beim Kreis Heinsberg und seinen Partnern werden deshalb bereits Überlegungen angestellt, ÖKOPROFIT bald zu wiederholen, damit weitere interessierte Unternehmen davon profitieren können. Interessensbekundungen können abgegeben werden bei Frau Mirjam Conrads unter Tel. 02452/13-6112 oder per e-mail mirjam.conrads@kreis-heinsberg.de.


AC² - die wachstumsinitiative 2009/2010

AC² - die wachstumsinitiative 2009/2010, ein Projekt der GründerRegion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg vergibt zum siebten Mal den AC²-Wachstumspreis! Teilnehmen können alle Unternehmen aus den genannten Gebieten mit möglichst 5 bis 100 Mitarbeitern.

Der Mehrwert: AC² bietet kostenfrei drei Beratertage mit einem ehrenamtlichen Wachstumsberater. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer zwei unabhängige Gutachten zu ihrem Wachstumsplan. Auf verschiedenen Veranstaltungen bekommen sie die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Anregungen zu erhalten und über die Wettbewerbsphase hinaus Kooperationen zu schaffen. AC² - die wachstumsinitiative verleiht den besten drei Unternehmen Wachstumspreise in Höhe von 5.000, 2.500 und 1.000 Euro.

Das Netzwerk: Neben einem persönlichen Berater stehen den  Teilnehmern noch weitere Experten aus dem AC²-Beraternetzwerk zur Verfügung - eine gute Gelegenheit, die eigenen Ideen mit erfahrenen Beratern und Experten weiterzuentwickeln, in einem 10 Seiten umfassenden Wachstumsplan auszuformulieren und sich damit um den Wachstumspreis zu bewerben.

Weitere Informationen unter Tel. 0241/4460-350 oder per e-mail unter info@ac-quadrat.de.


Innovationspreis der Region Aachen

Region Aachen. Das Innovationspreis-Kuratorium hat im Anschluss an die beschlussfassende Sitzung die in diesem Jahr für den Innovationspreis Region Aachen neun nominierten Unternehmen bekannt gegeben.

Insgesamt hatten sich 44 Unternehmen in den Kategorien "Gründung", "Wachstum" und "Handwerk" beworben. Das Kuratorium wählte jeweils drei Firmen aus, die für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Region Aachen von besonderem Interesse sind. Diese werden im Rahmen einer festlichen Preisverleihung am 20. November im Krönungssaal des Aachener Rathauses Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Presse präsentiert, und ihre Innovationen gewürdigt. Am Festabend wird pro Kategorie ein Gewinner bekannt gegeben, der den mit jeweils 5000 Euro dotierten Preis erhalten wird.

"Die Qualität der eingegangenen Bewerbungen hat es uns auch in diesem Jahr nicht leicht gemacht, bestimmte Innovationen hervorzuheben", so Günter Rosenke, Landrat des Kreises Euskirchen und diesjähriger Vorsitzender des Kuratoriums. "Unternehmen, die diesmal nicht ausgewählt wurden, sind aufgerufen, ihre Chance im kommenden Jahr erneut zu nutzen", so Rosenke weiter. Neben Produktinnovationen werden auch innovative Unternehmenskonzepte ausgezeichnet.

Zwei Unternehmen aus dem Kreis Heinsberg unter den Nominierten

Aus dem Kreis Heinsberg sind in gleich zwei Kategorien Unternehmen unter den Nominierten. Dabei handelt es sich in der Kategorie "Gründung" um die Schröder Motorentechnik GmbH (Entwicklung eines ökonomischen Fahrassistenten für Abfallsammelfahrzeuge EDA) aus Heinsberg. In der Kategorie "Handwerk" hat sich die ssk Dentaltechnik GmbH (Einsatz von Rapid Prototyping im Bereich Kronen- und Brückentechnik, Modellgussprothetik, Temporäre Versorgung, Compositematerialien) aus Geilenkirchen erfolgreich für die Endauswahl beworben.

Regionale Unternehmen unterstützen den Preis als Sponsoren. In diesem Jahr sind dies:

Sparkassen der Region AachenGIF Gesellschaft für Industrieforschung mbH sowie Philips Technologie GmbHProspekt Fernsehproduktion GmbHPaion AGFrans Zentis GmbH & Co.Hamacher Maschinenbau GmbH

"Jugend denkt Zukunft"

Die Santander Consumer Bank führt mit dem Berufskolleg des Kreises Heinsberg in Erkelenz zur Zeit ein interessantes Projekt durch, das Innovationsspiel „Jugend denkt Zukunft“ www.jugend-denkt-zukunft.de.

Ziel von „Jugend denkt Zukunft“ ist es, Schülerinnen und Schüler anzuregen, über Zukunft und Innovation nachzudenken. Eigenverantwortlich simulieren sie mit dem Paten-Unternehmen einen exemplarischen Innovationsprozess – angefangen bei der Analyse globaler Megatrends über die visionäre Ideenfindung bis hin zur Konkretisierung und Vermarktung.

Das Innovationsspiel „Jugend denkt Zukunft“ bezieht die Schüler unter anderem in eine Zukunftswerkstatt, in Gespräche mit Unternehmensvertretern sowie in einen zukunftsorientierten Produktentwicklungs- und Marketingprozess mit ein. Dabei werden neue Produkte und Dienstleistungen für den Markt im Jahr 2020 entwickelt.

„Jugend denkt Zukunft“ fördert die Kreativität der Mitspielerinnen und Mitspieler und leistet so einen Beitrag zur Stärkung der Innovationskultur und zum Verständnis von Wirtschaft.

Jugend denkt Zukunft richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 12. Aber auch Studierende und Auszubildende können mitmachen.

Die beteiligten Unternehmen präsentieren sich als innovative und attraktive Arbeitgeber ihrer Region. Sie stellen sich als gute "corporate citizens" vor und sind Vorbild für gesellschaftliches Engagement, können aber auch (durchaus eigennützig) ihr Ausbildungsmarketing stärken. Sie haben die Chance, damit vielleicht engagierte und motivierte zukünftige Auszubildende oder Mitarbeiter kennen zu lernen, die nur auf eine Gelegenheit gewartet haben, sich zu profilieren.

Und schließlich bringt der freie und unbelastete Blick auf Märkte und Technologien auch neue und unerwartete Erkenntnisse für das Unternehmen, Impulse für eigene Entwicklungen.

Der Prozess konzentriert sich auf eine intensive Projektwoche und wird von einem professionellen Moderator der IFOK GmbH www.ifok.de strukturiert und begleitet. Die für das Projekt aufzuwendenden Kosten (6000 Euro) können von der Bundesagentur für Arbeit in Höhe von 3.000 Euro bezuschusst werden.

Das Berufskolleg des Kreises Heinsberg sucht ein weiteres Unternehmen, das sich für die Teilnahme an einem zweiten Projekt dieser Art interessieren würde. Interessenten wenden sich bitte an Herrn Dr. Joachim Steiner unter Tel. 02452/13-1801 oder per e-mail an steiner@wfg-kreis-heinsberg.de.


Neues Standortmagazin Region Aachen

Region Aachen. Anfang Oktober ist die erste Ausgabe des neuen Standortmagazins der Region Aachen „aHEAD“ erschienen. Das Magazin, das in deutscher und englischer Sprache zu haben ist und jeweils zum Oktober eines Jahres herausgegeben werden wird, soll als Medium zur Profilierung und Imagebildung der Region eingesetzt werden. Die regionalen Potenziale und Besonderheiten in Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sowie Angebote auf dem Tourismussektor werden in Form von redaktionellen Artikeln, Interviews, Porträts und kurzen Tipps präsentiert. Die Themen sollen einen Anreiz bieten, sich in der Region Aachen niederzulassen, ein Unternehmen zu gründen oder Kooperationen einzugehen.

„Es werden Geschichten über interessante Menschen, innovative Unternehmen und herausragende Projekte erzählt, die neugierig und Lust auf „Mehr“ machen sollen“, sagt Gaby Mahr-Urfels von der AGIT, die das Heft konzipiert hat. „Wir haben sehr viel Wert auf eine ansprechende Gestaltung mit großformatigen Bildern gelegt. Das Magazin soll den Leser schließlich emotional ansprechen“, so Mahr-Urfels weiter. Sicherlich gebe es viele spannende Themen, die in der ersten Ausgabe nicht berücksichtigt werden konnten. Zur Themenfindung beigetragen hatten die Wirtschaftsförderer der Region, die Kammern und Hochschulen, der aachen tourist service und viele weitere Akteure.

Der Magazintitel „aHEAD“ ist ein Konstrukt, welches nicht ohne Hintergedanken entwickelt wurde. „Die Region Aachen besteht aus den Kreisen Heinsberg und Euskirchen, der (demnächst) StädteRegion Aachen und dem Kreis Düren. Setzt man die Anfangsbuchstaben einer jeden Gebietskörperschaft zu einem Wort zusammen, kann man daraus „HEAD“ kreieren, zu Deutsch „Kopf“, so Mahr-Urfels, die sich das Wortspiel überlegt hat. „Und der Kopf ist der Sitz der Gedanken, Ideen und Entscheidungen. „ahead“ bedeutet übersetzt u.a. geradeaus, voraus, vorwärts, Worte, die darauf hindeuten, dass sich hier etwas bewegt“, so Mahr-Urfels weiter. Und dies solle schließlich vermittelt werden: eine Region die innovativ ist, vorausschaut, immer einen Schritt voraus ist. „Wir präsentieren eine liebens- und lebenswerte Region im Herzen Europas, in der es sich lohnt zu arbeiten bzw. zu investieren“, so die Chefredakteurin abschließend.

Interessenten können „aHEAD“ in Deutsch oder Englisch über die AGIT beziehen (Bestellungen per E-Mail  s.siekmeier@agit.de oder per Tel.  0241/963-1031) bzw. hier online einsehen/downloaden.


Patentsprechtag am 19.11.2009 in Aachen

Von der Idee bis zur erfolgreichen Verwertung!

Innovations- und Patentmanagement, Fördermöglichkeiten
Patent- und Marktrecherche
Existenzgründung und Unternehmenswachstum mit Patenten
Kooperationsmöglichkeiten im Bereich der Forschung und Entwicklung

Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die durch innovative Produkte oder Verfahren neue Geschäftsfelder erschließen möchten sowie an Erfinder von einer hochwertigen Innovation.

Diese können sich von Spezialisten in Einzelgesprächen zu Fragen des Patentmanagements sowie Rechtssachen kostenlos und umfassend beraten lassen. Auch wird die Möglichkeit zum Gespräch in Bezug auf mögliche Kooperationen mit der RWTH Aachen geboten.

Wann? Donnerstag, 19.11.2009 von 10:00 bis 17:00 Uhr
Wo? Technologiezentrum am Europaplatz, Dennewartstr. 25-27, 52068 Aachen


Interessenten wenden sich bitte an Frau Daniela Pollin unter Tel. 0241/963-1028 und vereinbaren einen individuellen Beratungstermin! Die Terminvergabe erfolgt gemäß der eingehenden Anmeldungen.


Konjunkturumfrage im Handwerk

Das ergab die jüngste Umfrage unter den Handwerksunternehmen aus der Region. Bei der Stimmungslage haben mit jeweils 80 Prozent der positiven Bewertungen die Regionen Euskirchen und Aachen die Nase vorn. Mit 70 Prozent ist der Anteil der Heinsberger Handwerksmeister zwar deutlich geringer, aber hier hoffen viele für die nahe Zukunft auf einen weiteren Erholungsprozess. Ungewöhnlich für das Winterhalbjahr steigt die positive Erwartung nochmals um drei Prozentpunkte im Kreis Heinsberg an, ganz im Gegensatz zum übrigen Kammerbezirk, wo man zunächst eine Verschlechterung erwartet.

Bei der Auftragslage  in den nächsten Monaten liegt die Messlatte in allen Regionen höher als derzeit, am optimistischsten sind mit einem Plus von 14 Prozentpunkten die Heinsberger Handwerksmeister.

Auch im Hinblick auf die Beschäftigungslage zeichnen die Heinsberger Chefs das mit Abstand positivste Bild im ganzen Kammerbezirk. 89 Prozent verstärkten ihre Teams (10 Prozent) oder hielten die Zahl ihrer Fachkräfte bei (79 Prozent). Im Winterhalbjahr wird sich nach Einschätzung der Handwerksmeister daran nichts ändern - insgesamt also eine erfreuliche Entwicklung!


Erfolgsmodell für die berufliche Weiterbildung

Drei Jahre nach Einführung des Bildungsschecks in Nordrhein-Westfalen hat Arbeitsminister Karl-Josef Laumann Bilanz gezogen. Danach haben seit 2006 schon mehr als 220.000 Menschen mit Hilfe des Bildungsschecks an einer beruflichen Weiterbildung teilgenommen.

„Dabei freut es mich besonders, dass dies zum großen Teil Menschen sind, die seit vielen Jahren keine berufliche Weiterbildung mehr gemacht hatten. Außerdem haben wir überdurchschnittlich viele Frauen zu einer Weiterbildung angeregt und vielen Unternehmen einen Anstoß gegeben, künftig noch mehr auf Weiterbildung zu setzen. Ich bin wirklich stolz darauf, dass sich der Bildungsscheck zu solch einem Erfolgsmodell entwickelt hat.“ Das sagte Minister Laumann am 4. August 2009 in Düsseldorf zur Vorstellung einer Broschüre zu drei Jahren Bildungsscheck in Nordrhein-Westfalen.

Darin werden anhand von Praxisbeispielen die Erfahrungen mit dem Bildungsscheck und der Erfolg des Instrumentes dargestellt. Neben Nutzerinnen und Nutzern kommen die Bildungsscheckberatungsstellen genauso zu Wort wie die Weiterbildungsanbieter, außerdem Experten von Bund und Land sowie Vertreter von Handwerk und Unternehmen.

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – so der Minister weiter – hätten viele Beschäftigte wie auch Firmenchefs erkannt, dass berufliche Weiterbildung Jobs sichern und Firmen wettbewerbsfähig halten kann. Das unbürokratische und gerade deshalb so erfolgreiche nordrhein-westfälische Modell habe bereits in anderen Bundesländern (zum Beispiel Hessen) wie auch auf Bundesebene Nachahmer gefunden.

Quelle: G.I.B. Newsletter Nr. 191


Kreditvergabe und Zahlungsverhalten weltweit

Gerade für den stark ausfuhrorientierten deutschen Mittelstand wird es derzeit immer schwieriger, Exportgeschäfte zu finanzieren. Zahlungsverzögerungen sind an der Tagesordnung, Projekte werden aufgeschoben oder ganz storniert, und die Zahl der Insolvenzen steigt. Transparenz über die Bedingungen der Kreditvergabe und die weitere Entwicklung in einzelnen Ländern ist daher jetzt besonders gefragt.

Zwar bemühen sich die Zentralbanken und andere Geldinstitute weltweit, die Wirtschaft mit ausreichend Krediten und Liquidität zu versorgen. Eine Rückkehr zur Normalität ist bislang jedoch noch nicht in Sicht. Kreditknappheit und Ausfallrisiken werden in vielen Teilen der Welt auch weiterhin spürbar bleiben. Dabei ist die Situation sehr unterschiedlich: Kaum besondere Vorkommnisse lassen sich beispielsweise aus Ländern wie Japan, Indonesien und Marokko vermelden. Stark behindert läuft der Zahlungsverkehr dagegen mit der Ukraine und Venezuela.

Germany Trade & Invest (GTAI) analysiert daher Auswirkungen der Finanzkrise auf die Kreditvergabe und das Zahlungsverhalten in ausgewählten Exportmärkten.

Auf der Webseite von GTAI gibt  es eine allgemeine ausführliche Lagebeschreibung, sowie detaillierte Länderberichte zu den wichtigsten Exportmärkten.

GTAI ist die neue Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist durch die Zusammenführung der Bundesagentur für Außenwirtschaft und der Invest in Germany GmbH zum 1. Januar 2009 entstanden.


Rekordbeteiligung bei Deutschem Materialeffizienz-Preis 2009

Berlin. Der diesjährige Wettbewerb „Deutscher Materialeffizienz-Preis“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) verzeichnet mit 51 Unternehmen und erstmals auch Forschungseinrichtungen eine Rekordbeteiligung. „Immer mehr Unternehmen erkennen die enormen Einsparpotenziale beim Material, ihre Innovationsstrategien zur Kostensenkung sind oft wirklich verblüffend“, sagt der Leiter der Deutschen Materialeffizienzagentur, Mario Schneider. Die meisten Bewerbungen kommen aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Unternehmerinnen und Unternehmer aus NRW waren bei den bislang fünf Wettbewerben besonders erfolgreich und holten die Hälfte aller vergebenen Preise. Die Deutsche Mechatronics GmbH aus Mechernich nahm 2008 den Materialeffizienz-Preis bereits zum zweiten Mal entgegen; die inzwischen abgespeckte Büroklammer – ebenfalls 2008 prämiert, kommt aus Unna.

Die mit jeweils 10.000 Euro dotierten Preise für vier Unternehmen und eine Forschungseinrichtung werden am 1. Dezember in Berlin auf der BMWi-Konferenz „Mit Effizienz gewinnen. Erfolgreich Material und Energie sparen“ überreicht. Zugleich geben dort Unternehmerinnen und Unternehmer Erfolgstipps zum Material- und Energiesparen aus ihrer betrieblichen Praxis. Den Teilnehmern wird individuelle Beratung zum Impulsprogramm Materialeffizienz und anderen Förderinstrumenten des Ministeriums geboten. Online-Anmeldung für Interessenten: www.demea.de/konferenz

Seit Sommer 2009 können auch größere Unternehmen mit maximal 1.000 Mitarbeitern eine Förderung beantragen. Sie erfolgt über Kostenzuschüsse für externe Beratung von bis zu 67 Prozent. Die speziell qualifizierten Berater zeigen den Unternehmen, wo und wie sie ganz konkret den Materialeinsatz reduzieren können. Allein in diesem Jahr hat der demea-Beraterpool in über 100 Firmen solche Potenzialanalysen vorgenommen. Der Effekt: durchschnittlich können die Unternehmen ihre Kosten um jährlich 220.000 Euro reduzieren. Das entspricht etwa 2,5 Prozent ihres Gesamtumsatzes.

Kontakt: www.demea.de, Tel: 030/310078-220


Messeprogramm für junge innovative Unternehmen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Messeteilnahme junger und innovativer Unternehmen. Förderfähig sind Teilnahmen an von Messeveranstaltern organisierten Gemeinschaftsständen für junge innovative Unternehmen auf internationalen Leitmessen in Deutschland.

Begünstigte sind rechtlich selbstständige junge innovative Unternehmen mit produkt- und verfahrensmäßigen Neuentwicklungen, die 

ihren Sitz und Geschäftsbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland haben,
die jeweils gültige EU-Definition für ein kleines Unternehmen (50 Mitarbeiter und Jahresbilanzsumme oder Jahresumsatz von höchstens 10 Mio. Euro) erfüllen
und jünger als 10 Jahre sind.

Förderfähig sind die vom Messeveranstalter im Rahmen des Gemeinschaftsstandes in Rechnung gestellten Kosten für Standmiete und Standbau. Von diesen förderfähigen Kosten hat der Aussteller einen Eigenanteil von 20 % bzw. 30 % zu übernehmen.

Der Aussteller meldet sich spätestens 8 Wochen vor Messebeginn beim Messeveranstalter zur Teilnahme am Gemeinschaftsstand der geförderten Messe an. Gleichzeitig hat der Aussteller einen Bewilligungsantrag zur Förderung der Messeteilnahme beim BAFA einzureichen. Da nur förderfähige Aussteller an einem Gemeinschaftsstand teilnehmen können, wird die Anmeldung zur Teilnahme am Gemeinschaftsstand erst mit der Feststellung der Förderfähigkeit durch das BAFA wirksam.

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Tel.: 06196/908-409, Fax: 06196/908-500



Elektro Stolz GmbH
Klostergasse 2
52525 Heinsberg

Telefon: +49 (2452) 35 69
Telefax: +49 (2452) 217 07

E-Mail: office@elektro-stolz.de
Internet: www.elektro-stolz.de


Elektro Stolz GmbH ist mit den Fachgeschäften in Heinsberg und Geilenkirchen sowie dem Elektrogeräte Lagerverkauf einer der führenden Anbieter für Elektrohaushaltsgeräte im Kreis Heinsberg. Eine Riesenauswahl der starken Marken und ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis zeichnen Elektro Stolz genauso aus, wie der schnelle und zuverlässige Kundendienst.