Newsletter-Archiv - WFG Unternehmerbrief online Ausgabe 05/2007

WFG - Wir frdern Wirtschaft im Kreis Heinsberg - Unternehmerbrief - Der Newsletter der WFG

    Sehr geehrte Unternehmerbrief-Online-Leser,

ich möchte Sie heute auf drei Themen besonders aufmerksam machen. Mitte August nehmen wir mit unserer Einladung zu einem neuen Forum WFG-Expertengespräch einen interessanten Aspekt der Personalentwicklung auf, dessen Aktualität durch jüngste Fachstudien bzw. Unternehmensbefragungen unterstrichen wird. Vor dem Hintergrund der boomenden Wirtschaft wird die Beschaffung wie Bindung von qualifiziertem Personal wieder wichtiger, aber auch schwieriger.  Wege dazu sollen am 16. August aufgezeigt werden - aber lesen Sie selbst!

Außerdem darf ich Ihr Interesse auf eine Reihe von Unternehmenswettbewerben lenken, deren Bewerbungsfristen derzeit laufen. Insbesondere der Innovationspreis der Region Aachen, für den dieses Jahr Landrat Stephan Pusch den Vorsitz des Innovationspreis-Kuratoriums übernommen hat, möchte ich dabei hervorheben, ohne dabei die Bedeutung der beiden anderen regional verankerten Preise herabsetzen zu wollen!

Darüber hinaus sei erwähnt, dass wir für unsere beliebte Online-Werbeplattform "Schaufenster der Wirtschaft" einen Sommer-Rabatt anbieten, nicht etwa weil wir damit doch noch einen echten Sommer heraufbeschwören wollen - Anlass ist vielmehr der zwischenzeitlich 400.000 Besucher unserer Internetpräsenz seit der Neuauflage vor fünf Jahren!

Eine interessante Lektüre wünscht

Ihr Dr. Joachim Steiner


400.000 Besucher auf WFG-Homepage

Die Internetpräsenz der WFG erfreut sich einer erfreulich hohen und ständig wachsenden Besucherfrequenz. Im Jahr 2006 verzeichnet man rund 110.000 visits auf der Homepage, voraussichtlich noch im Laufe des August verzeichnet man zudem den 400.000 Besucher seit dem umfangreichen Relaunch im August 2002; in Spitzenmonaten wurden zuletzt bis zu 17.000 visits registriert!

Dies wird zum Anlass genommen, für die ebenfalls beliebte Rubrik "Schaufenster der Wirtschaft" einen zeitlich begrenzten Sommer-Rabatt anzubieten:

Für alle Neukunden, die bis zum 15. September 2007 ihre Buchung des Firmenportraits im Schaufenster der Wirtschaft  vornehmen, bietet die WFG eine kostenlose Startphase bis zum Jahresende an, d.h. dass (je nach Einstiegsdatum) bis zu 4 Monate ohne Berechnung genutzt werden können. Der kostenpflichtige Buchungszeitraum (Jahresbeitrag 150,- ) beginnt dann am 1.1.08. 

Hier gibt es weitere Infos. Die Buchung kann bequem online in der Rubrik Schaufenster vorgenommen werden! Für Rückfragen steht Ihnen außerdem als persönlicher Ansprechpartner Herr Axel Wahlen unter Tel.: 02452/13-1826 zur Verfügung.


Forum WFG - Expertengespräch am 16.08.2007

In Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwunges gewinnt die Bewahrung und Beschaffung von gutem Personal zunehmend an Bedeutung, denn der Unternehmenserfolg wird wesentlich von qualifizierten und engagierten Mitarbeitern/innen getragen. Doch nicht jedes Unternehmen ist gleichermaßen erfolgreich bei der Suche nach Fach- und Führungskräften.

Was sind die Grundlagen der Entscheidung guter Arbeitnehmer für den einen oder den anderen Arbeitgeber?

Vorhandene und neu einzustellende Leistungsträger orientieren sich nicht nur am Gehalt, sondern primär an der Unternehmenskultur und am Führungsklima.
Die Attraktivität nach diesen Kriterien bestimmt den Wettbewerb um die besten Köpfe.
Sie zu gewinnen und zu halten, erfordert strategische Managemententscheidungen zur Mitarbeiterbeschaffung und -entwicklung sowie deren Umsetzung mit Zielklarheit, Methodik und Augenmaß.

Zur passgenauen Gewinnung der richtigen Fach- und Führungskräfte und zur Weiterentwicklung der Mitarbeiter durch Fordern und Fördern geben zwei Fachvorträge im Rahmen eines Forum WFG - Expertengespräches

am Donnerstag, 16. August 2007, von 17:00 bis 20:00 Uhr
im GSZH Gründer- und Service-Zentrum Hückelhoven (Haus 5, Medienraum)
Rheinstr. 7, 41836 Hückelhoven

Aufschluss. Anmeldungen sind online oder telefonisch (Frau Elke Schreeck unter Tel.: 02452/13-1825) bis spätestens 13.08.2007 möglich.


Innovationspreis Region Aachen 2007

Region Aachen. Regionale Unternehmen sind wieder aufgerufen, mit einer Bewerbung um den Innovationspreis Region Aachen ihre Innovationskraft und Kreativität unter Beweis zu stellen. Am 20. Juni wurde in Heinsberg der offizielle Startschuss zur Bewerbung gegeben. Der Preis wird in drei Kategorien ausgelobt und ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert:

Gründung: Spin-offs und Unternehmen, die nicht älter als fünf Jahre
Wachstum: Unternehmen, die älter als fünf Jahre sind, aus den Bereichen Industrie und Dienstleistungen
Handwerk: innovative Handwerksunternehmen

Am Ende der Bewerbungsfrist am 31. August werden die Bewerbungen nach den vorgegebenen Kriterien auf ihren Innovationsgehalt geprüft. Das Kuratorium wird jeweils drei Unternehmen je Kategorie nominieren. Am 30. November werden diese in feierlichem Rahmen im Krönungssaal des Aachener Rathauses präsentiert und dann jeweils ein Unternehmen pro Kategorie ausgezeichnet.

Der Innovationspreis versteht sich als eine Auszeichnung für besondere unternehmerische Leistungen. Der innovative Aspekt kann sein:

Entwicklung neuer Technologien
betriebliche Maßnahmen zur Verbesserung des Umweltschutzes und der Energieversorgung
neue Ansätze zur Schaffung und zum Erhalt von Arbeitsplätzen
neue Ansätze zur besonderen Vereinbarkeit von Familie und Beruf
neue Lösungen zur Verbesserung betrieblicher oder öffentlicher Infrastruktur
Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu einzelnen Problemen der Stadt- und Regionalentwicklung

Die Auszeichnung der Essedea GmbH & Co. KG aus Wassenberg in der Kategorie Gründung im Jahr 2006, aber auch die erfolgreiche Teilnahme von Unternehmen aus dem Kreis Heinsberg an weiteren Wettbewerben wie "ac² - gründen und wachsen" sowie "Vision - Unternehmerinnenpreis" sollte Ansporn sein, ebenfalls in diesem Wettbewerb die Innovationsfähigkeit von Unternehmen aus dem Kreis zu zeigen. Dabei sollte der Begriff "Innovationspreis" keinesfalls abschrecken. Zielgruppe sind nicht nur High-Tech Unternehmen, sondern durchaus auch Handwerksbetriebe und Dienstleister, die mit  best practice-Beispielen aufwarten können.

Die Bewerbungsunterlagen können im Internet unter www.innovationspreis-region-aachen.de als Online-Formular oder pdf-Dokument ausgefüllt bzw. direkt versendet werden.


Einladung zum Wettbewerb "ausgezeichnet"

"ausgezeichnet" ist der Bischofspreis des Bistums Aachen für ein kleines oder mittleres Unternehmen, das sich dafür einsetzt und Initiativen ergreift, dass Männer und Frauen, Väter und Mütter Berufstätigkeit und Familienarbeit miteinander vereinbaren können. Familienfreundlichkeit kann (nicht nur) nach Auffassung des Bistums ein Markenzeichen für ein Unternehmen und eine Investition in den Erfolg und die Zukunft sein.

Der Preis „ausgezeichnet“ wird seit 2003 alle zwei Jahre für ein besonderes soziales, unternehmerisches Engagement verliehen. In den beiden bisherigen Auflagen wurde der Preis  für das Engagement zur Integration von Behinderten (2003) und  für die Integration von langzeitarbeitslosen ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in den ersten Arbeitsmarkt vergeben (2005).

Der Preisträger wird am 14. November des Jahres im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Feierstunde durch den Bischof persönlich ausgezeichnet und erhält als Anerkennung ein Kunstwerk überreicht.

Bewerbung und Vorschläge für den Preis "ausgezeichnet" können bis zum 30.09.2007 eingereicht werden an das:

Bischöfliche Generalvikariat Aachen - "ausgezeichnet 2007", Heinz Backes, Postfach 100 311, 52003 Aachen, Tel.: 0241/452-475

Weitere Informationen unter www.ausgezeichnet-2007.de


Euregio Umweltpreis 2007

Wahrer Reichtum, das wussten schon die alten Griechen, besteht nicht im Besitz sondern in der Nutzung von Dingen. Wenn weniger Geräte von mehr Menschen genutzt werden, spart das eine Menge Ressourcen. Der Euregio Umweltpreis 2007 stellt das für eine zukunftsfähige Gesellschaft so wichtige Prinzip Nutzen statt Besitzen in den Mittelpunkt.

Die Aachener Stiftung Kathy Beys verleiht seit 1995 den Euregio Umweltpreis (bis 2002 Aachener Umweltpreis) für die Euregio Maas-Rhein. Er wird für ein oder mehrere Projekte vergeben, die die Lebens- oder Umweltbedingungen in der EUREGIO Maas-Rhein verbessern oder einen Beitrag zur nachhaltigeren Entwicklung unserer Region leisten. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Vorsitzenden der Euregio Maas-Rhein. Bewerben können sich neben Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen und Verwaltungen auch Betriebe aus der Euregio Maas-Rhein. Der Preis ist mit 10.000 dotiert!

Die Bewerbungsfrist für den diesjährigen Wettbewerb läuft bis 30. September 2007. Auschreibungsunterlagen und weitere Informationen gibt es auf der eigenen Internetseite des Euregio Umweltpreises!

Quelle: Aachener Stiftung Kathy Beys


Befragung zum Arbeitsklima

Geringe Mitarbeiterbindung hemmt Innovation,  Wirtschaftswachstum und betriebliche Zukunftschancen. Schuld daran ist ein nicht mitarbeitergerechtes Arbeitsumfeld, das häufig auf Defizite in der Personalführung zurückzuführen ist. Wer seine Mitarbeiter nicht ans Unternehmen bindet, d.h. ihnen zu geringe Eigeninitiative und zu wenig Verantwortungsgefühl zugesteht, riskiert mehr Fehltage und "innere" Kündigung: kurzum sinkende Produktivität!

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung des Taunussteiner IFAK-Institutes für Markt- und Sozialforschung, die im Juni veröffentlicht wurde und über die u.a. der online Dienst MittelstandDirekt der VR-Banken in seiner jüngsten Ausgabe berichtet.

Quelle(n): MittelstandDirekt; IFAK Institut


Online-Kompendium zum Personalwissen

Das aktuelle Wissen zur betrieblichen Personalpolitik soll die Internetsite www.perso-net.de abbilden, die unter Federführung des RKW (Rationalisierungs- und Innovationszentrums der deutschen Wirtschaft) ins Leben gerufen wurde. 

Experten aus Wissenschaft und Praxis (u.a. von der Universität Frankfurt a.M.) schreiben Beiträge für die Plattform, die auf fachlich hohem Niveau Anregungen und Lösungsvorschläge für kleine und mittlere Unternehmen liefert. Der Anspruch ist hoch - um so mehr freuen sich die Projektleiter Sascha Hertling und Dr. Thomas Hoffmann, dass schon mehr als 50 Artikel online sind. Jede Woche kommen weitere dazu. Die letzten neuen Beiträge befassen sich mit der "Inneren Kündigung", mit der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, der wissens- bzw. lebensphasenorientierten Personalpolitik und mit der Wertschätzung älterer Mitarbeiter.

Lesen Sie mehr: www.perso-net.de 


Energieeffizienzoffensive des Landes NRW

Die Zeit der Aufrufe ist vorbei. Klimaschutz und hohe Energiekosten zwingen zum Handeln. In der Verantwortung sind wir alle. Vertreter aller Branchen, alle, die Energie nutzen. Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium startet deshalb die Initiative "NRW spart Energie" - eine Effizienzoffensive, die von der EnergieAgentur.NRW koordiniert wird. Ziel ist es, den Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 um mindestens 20 Prozent durch erhöhte Energieeffizienz zu senken. Jede nicht verbrauchte Kilowattstunde schützt nicht nur das Klima - mehr Energieeffizienz schafft Arbeitsplätze, beispielsweise im Handwerk oder steigert die Wettbewerbsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Wirtschaft durch verringerte Energiekosten. Klimaschutz wird durch Energieeffizienz zum Konjunkturmotor. Diese wirtschaftliche Chance gilt es zu nutzen.

"NRW spart Energie" ist gedacht als eine mehrjährige konzertierte Aktion, die alle gesellschaftlichen Gruppierungen einbeziehen soll. Gestartet wird mit drei Strategiefeldern: Die konkrete Beratung, Weiterbildung und Information von Unternehmen, Kommunen und Hausbesitzern übernimmt die EnergieAgentur.NRW. Sie kümmert sich zudem in verschiedenen Kompetenz-Netzwerken um energieeffizienzbezogene Forschung und Entwicklung.

Machen Sie mit - Demonstration für mehr Energieeffizienz

Partner gesucht - wer "Ja" sagen will zu mehr Energieeffizienz und dieses Bekenntnis zu seinem neuen, ökonomischeren Umgang mit unseren Resourcen auch dokumentieren möchte, kann dies tun: Die Internetseite www.nrw-spart-energie.de bietet allen Sympathisanten und Partnern der Aktion die Möglichkeit, ihre Aktionen, Beratungsangebote, Weiterbildungsveranstaltungen oder ihre umgesetzten Projekte zu publizieren.

Eine e-mail an die EnergieAgentur.NRW genügt: info@energieagentur.nrw.de


Risikohilfe für den Mittelstand: Prozesskostenfinanzierung

Die unzureichende Kapitalausstattung von Unternehmen ist gerade im Mittelstand ein Dauerthema. Zu den vergleichsweise jungen Finanzierungsinstrumenten gehört neben Factoring auch die noch immer weitgehend unbekannte Prozessfinanzierung. Diese Möglichkeit entlastet nicht nur den Cash flow, sie bietet vor allem die Gewähr dafür, eigenes Recht unabhängig von der finanziellen Ausstattung durchzusetzen.

Der Rechtsstreit ab einem Mindeststreitwert von 200.000 Euro wird ohne jegliche Liquiditätsbelastung für den Anspruchsinhaber völlig risikofrei geführt; zudem wird der Hausanwalt durch den Geldgeber fachlich unterstützt. Nach positiver Evaluierung einer Anfrage etwa zu ausstehenden Forderungen aus Provisionsansprüchen, Patentrechtsverletzungen oder Haftungstatbeständen werden vom Dienstleister sämtliche Rechtsstreitkosten, die im Internet vorab mit einem speziellen Prozesskostenrechner ermittelt werden können, übernommen.

Nur bei positivem Ausgang des Prozesses erhält der Finanzierer einen zuvor vertraglich vereinbarten Prozentsatz vom Erlös. Damit ist gewährleistet, dass der überwiegende Teil des Prozessnutzens beim Anspruchsinhaber verbleibt. Geht der Rechtsstreit verloren, werden auch die Kosten des gegnerischen Anwalts übernommen. Hier liegt auch der klare Vorteil gegenüber einer Erfolgsbeteiligung des eigenen Anwalts, wie vom Bund ab 2008 geplant – denn er übernimmt die gegnerischen Kosten nicht. Nach einer Analyse von mehreren hundert Verfahren steht fest: Prozessfinanzierung eignet sich sowohl für Unternehmen als auch für Dienstleister.

Seit 2005 arbeitet an der Berliner Humboldt-Universität eine spezielle Forschungsstelle an den Grundfragen der Gerichtskostenfinanzierung. Sie hat das Volumen der jährlich nicht geführten Gerichtsprozesse auf rund zwei Milliarden Euro beziffert.

Neben dem Pionier der Geschäftsidee in Deutschland, der Bonner Foris AG, haben sich heute vor allem Rechtsschutzversicherungen, die das Geschäft der Prozessfinanzierung über eigens gegründete Tochtergesellschaften betreiben, dieses Finanzierungsmodelles angenommen.

Weitere Informationen: u.a. FORIS AG, Bonn: www.foris.de (es handelt sich um einen gewerblichen Anbieter!)

Quelle: FORIS AG sowie Handelsblatt


Markenpiraterie - Unternehmen oft schlecht geschützt

Unternehmen könnten sich deutlich besser gegen die Fälschung ihrer Produkte schützen. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine gemeinsame Umfrage von Deutschem Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie (APM) unter 3.300 Unternehmen. Die meisten von ihnen sind in Asien, vor allem China, aktiv, ein geringerer Teil lässt dort nur fertigen oder betreibt zumindest Handel mit dem Land.

Betroffen von Markenpiraterie sind nach dieser Erhebung alle Branchen und nicht etwa nur die technologielastigen, wie Automobilindustrie, Maschinen- und Anlagenbau oder auch die Bauindustrie. Dennoch wird das Instrumentarium zum Schutz geistigen Eigentums von der Mehrzahl der deutschen Unternehmen laut Umfrage bei weitem nicht ausgeschöpft. Das trifft vor allem auf kleinere Unternehmen zu. Allerdings nutzen auch größere Unternehmen oft nicht alle gegebenen Möglichkeiten. So wird vielfach schon die Anmeldung der entsprechenden Schutzrechte versäumt. Selbst Unternehmen, die schon schlechte Erfahrungen gemacht haben, melden Ihre Schutzrechte (vor allem Patente, Marken, Geschmacksmuster) zu rund 50 Prozent nicht in China an. Die Folge: Gegen die unbefugte Benutzung z. B. einer Marke können dann vor Ort keine gerichtlichen oder behördlichen Schritte unternommen werden.

Als Gründe für die Untätigkeit vieler Unternehmen beim Schutz geistigen Eigentums macht die Studie in erster Linie ein eklatantes Informationsdefizit aus. Kosten und Dauer des Verfahrens sind weitere Hindernisse. Darüber hinaus scheint die Meinung weit verbreitet, dass solche Anmeldungen doch nichts nutzen.

Was Unternehmen tun können, um sich wirkungsvoll zu schützen, das zeigt jetzt ein neuer Praxisleitfaden von DIHK, APM und AHK China konkret auf. Dabei geht es nicht nur darum, wie und wo melde ich die Schutzrechte in China an, sondern ebenso um die Frage, was tun, wenn jemand z.B. schon meine Marke in China auf seinen Namen angemeldet hat.

Das "China Know-how" ist auf einer speziellen Webseite des APM abrufbar.  Ansprechpartnerin: Doris Möller, Tel.: (030) 20308-2704.


Deutschland bleibt Spitze in Europa

Deutschland kann sich aus Sicht ausländischer Manager als führender Standort in Europa behaupten. Dabei hat die Marke „Made in Germany“ aus internationaler Sicht nach wie vor einen hohen Wert – sie steht für hohe Qualität und zuverlässige Produkte. Das sind Ergebnisse einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young zur Attraktivität des Wirtschaftsraums Europa. Befragt wurden Entscheider von 809 internationalen Unternehmen. Vertiefende Fragen zum Standort Deutschland richteten sich an weitere 206 ausländische Unternehmen. Allerdings gewinnen im weltweiten Standortranking dynamische Wettbewerber wie Indien, China oder Russland zunehmend an Boden bzw. überholen Deutschland in der Gunst der Investoren.

Erstmals steht China auf dem ersten Platz vor den USA, Indien und Deutschland. Aus Sicht internationaler Manager haben innerhalb Europas nur Deutschland und Großbritannien ihre Anziehungskraft bewahrt. Wie im Vorjahr bezeichneten 18 Prozent von ihnen Deutschland und elf Prozent das Vereinigte Königreich als jeweils eines der drei attraktivsten Länder der Welt. Polen ist von 15 Prozent auf elf Prozent zurückgefallen. Frankreich und Spanien fallen ganz aus der Liste der zehn attraktivsten Standorte weltweit heraus. Russland, 2006 noch nicht dabei, erobert mit zwölf Prozent den fünften Platz, und Brasilien zieht mit 7 Prozent neu in die globale Spitzenliga ein. Deutschland hat sich als Spieler in der globalen Liga fest etabliert“, resümiert Peter Englisch, Partner bei Ernst & Young. „Trotz wachsender Konkurrenz vonseiten dynamischer Standorte wie China und Indien kann Deutschland dank seiner spezifischen Stärken nach wie vor punkten.“ Weitere Headlines der Befragungsergebnisse:

Warnsignale für den Standort Deutschland
Westeuropa verliert insgesamt an Attraktivität
Made in Germany: Internationales Markenzeichen
Sympathien größer als tatsächlich erfasste Direktinvestitionen

Weitere Informationen und die Downloadmöglichkeit zur Studie gibt es im Web-Angebot von Ernst & Young. Dort findet sich im übrigen auch die Studie, die aufzeigt, warum innerhalb Deutschlands die Mittelständler in NRW am zufriedensten mit ihrem Standort sind.


Landesweiter Programmstart für Beratungsprogramm Wirtschaft

Da sich die Neuordnung der Beratungsförderung zwischen Bund und Ländern weiter verzögert, wird vorübergehend das BPW Beratungsprogramm Wirtschaft NRW in ganz NRW zu den bekannten Konditionen wieder freigegeben.

Damit gilt eine Zuschussförderung von 50 Prozent, max. 500 Euro pro Tagewerk Beratungsleistung. Es können wieder Anträge sowohl für Gründungs-/Übernahmeberatung (max. 4 Tagewerke/max. 6 Tagewerke) als auch für Festigungsberatung (max. 5 Tagewerke) gestellt werden. Die Gründungsberatung greift bis zur Gründung des Unternehmens; die Festigungsberatung greift bis 5 Jahre nach der Gründung. Bei Unternehmen, die älter als 5 Jahre sind, kann ein Antrag auf Potenzialberatung gestellt werden.

Anlaufstelle im Kreis Heinsberg ist die WFG mit folgenden Ansprechpartnern: 

Frau Elke Schreeck Tel.: 02452/13-1825 oder Herr Axel Wahlen Tel.: 02452/13-1826


Für den Kreis Heinsberg spricht...

"Unsere Kunden profitieren von günstigen Infrastrukturkosten und gesicherter Expansion in einem innovativen Umfeld aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie einem ausgezeichneten Standort direkt im Dreiländereck der Niederlande, Belgien und Deutschland.
 
Der Kreis Heinsberg und CSB-System werden Regionalität und Globalisierung auch in Zukunft weiterhin erfolgreich miteinander verbinden."

 

Dr. Peter Schimitzek
Vorstandsvorsitzender
CSB System AG 
An Fürthenrode 9-15
52511 Geilenkirchen
 

Firmenporträt CSB System AG 
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Elektro Stolz GmbH
Klostergasse 2
52525 Heinsberg

Telefon: +49 (2452) 35 69
Telefax: +49 (2452) 217 07

E-Mail: office@elektro-stolz.de
Internet: www.elektro-stolz.de


Elektro Stolz GmbH ist mit den Fachgeschäften in Heinsberg und Geilenkirchen sowie dem Elektrogeräte Lagerverkauf einer der führenden Anbieter für Elektrohaushaltsgeräte im Kreis Heinsberg. Eine Riesenauswahl der starken Marken und ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis zeichnen Elektro Stolz genauso aus, wie der schnelle und zuverlässige Kundendienst.