Newsletter-Archiv - WFG Unternehmerbrief online Ausgabe 03/2009

WFG - Wir frdern Wirtschaft im Kreis Heinsberg - Unternehmerbrief - Der Newsletter der WFG

 @@anrede@@,

die Wirtschaftskrise beherrscht nach wie vor die Nachrichtenlage. Auch wenn jüngste Trendmeldungen zumindest eine Bodenbildung nach dem kontinuierlichem Abwärts der vergangenen Monate erahnen lassen, kann sicher längst noch nicht von einer Entwarnung die Rede sein.

Um so wichtiger bleibt es, sich weiterhin intensiv mit Ansätzen und Instrumenten zur Abmilderung der Problemlage bzw. zur Entwicklung von Perspektiven für die Zeit der nächsten Konjunkturbelebung zu befassen.

Die vorliegende aktuelle Ausgabe unseres Newsletters bietet eine Reihe von Themen aus diesem Umfeld: Innovationsfinanzierung, neue Förderinstrumente, Qualifizierung in der Kurzarbeit,  Einsparpotenziale durch Materialeffizienz oder Verbundaktivitäten usw.

Auch die Neuauflage unserer Standortmarketingkampagne "Spitze im Westen" darf als optimistisches Signal (nicht nur) für die Zeit nach der Krise verstanden werden.

Eine interessante Lektüre wünscht
Ihr Dr. Joachim Steiner


Konjunkturprogramm: Auch Mittelständler suchen Staatshilfe

Berlin. Auch der Mittelstand greift zunehmend zu Staatshilfen in Form von Bürgschaften aus dem Konjunkturprogramm des Bundes. Von den bis Mitte Mai eingereichten rund 1.100 Anträgen mit einem Bürgschaftsvolumen von 4,5 Milliarden Euro entfielen rund 1,9 Milliarden Euro auf mittelständische Unternehmen, teilte der Wirtschaftssstaatsskretär Hartmut Schauerte mit, der gleichzeitig betonte, dass davon etwa zwei Drittel  für Investitionsvorhaben zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen eingesetzt würden.

Die hohe Zahl an Anträgen auf Betriebsmittelkredite zur Sicherstellung der allgemeinen Liquidität zeige aber auch, dass sich viele Unternehmen aktuell in einer schwierigen Situation befinden. Sie benötigen diese Mittel, um die notwendigen Anpassungen zu verkraften und die Zeit bis zu einer Normalisierung der Märkte zu überbrücken.

Mehr als die Hälfte der Anträge stammen aus dem verarbeitenden Gewerbe, NRW liegt mit rund 240 Fällen auf dem 2. Rang der Bundesländer. Das Bundeswirtschaftsministerium legt großen Wert darauf, dass die Möglichkeiten für Unternehmen, von den Maßnahmen des Konjunkturpaketes zu profitieren, einen möglichst hohen Bekanntheitsgrad erreichen. Dazu hat man unter anderem kürzlich unter dem Motto Konjunktur auf Tour eine aufwendige Roadshow durch 64 Städte des Bundesgebietes gestartet, die am 18.6.09 auch in Aachen Station macht.

Infoveranstaltung zum KfW-Sonderprogramm am 22.6.2009 auch in Heinsberg

Ausserdem lädt auch der Heinsberger Bundestagsabgeordnete Leo Dautzenberg  am 22.6.2009 zu einem Informationsabend mit anschließender Diskussionsmöglichkeit zum Sonderprogramm der KfW ein. Als Referent und Diskussionspartner konnte mit Herrn Stefan Breuer der Leiter des Vertriebs der KfW-Bankengruppe gewonnen werden.

Breuer wird die Förderangebote für Privatkunden, Unternehmen, Kommunen und gemeinnützige Einrichtungen erörtern. Außerdem wird die Programmstruktur für mittelständische Unternehmen, große Unternehmen und Projektfinanzierungen aufgeführt. Als ein weiterer Themenschwerpunkt sind die KfW-Bausteine vorgesehen: Dazu gehören neben Unternehmensfinanzierungen auch energieeffizientes Bauen und Sanieren (bzw. altersgerechtes Umbauen), Innovationen und Energieeffizienz von Unternehmen sowie die Investitionsoffensive für die kommunale und soziale Infrastruktur.

Die Veranstaltung in den Konferenzräumen der Begegnungsstätte/Stadthalle Heinsberg (Apfelstr. 60, 52525 Heinsberg) beginnt am 22.6.09 um 18.00 Uhr. Es wird um Anmeldung gebeten unter Tel.: 02452/101772 oder leo.dautzenberg@wk.bundestag.de.

Quellen: BMWI, KfW-Mittelstandsbank, Handelsblatt-Online, "Konjunktur auf Tour"-Zeitung u.a.


NRW.Bank erweitert Förderangebot

Düsseldorf/Münster. Dem Mittelstand in NRW bietet der neue NRW.BANK.Konjunkturkredit ab sofort zinsgünstige Darlehen zur Abdeckung ihres mittel- bis langfristigen Finanzierungsbedarfs. Das Programm mit einem Volumen von zunächst 50 Millionen Euro richtet sich ausdrücklich auch an Unternehmen, die durch die Finanzmarktkrise in Schwierigkeiten geraten sind. Ziel ist die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen in Nordrhein-Westfalen.

"Der NRW.BANK.Konjunkturkredit stellt Förderdarlehen insbesondere für Unternehmen bereit, die seit Juli 2008 durch die Wirtschaftskrise in Schwierigkeiten geraten sind“, erläutert Dietmar P. Binkowska, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK.

Mittelständische Unternehmen bis zu einer Umsatzgrenze von von 500 Millionen Euro können innerhalb dieses Programms mit Darlehen von 125.000 Euro bis zu 5 Millionen Euro gefördert werden. Die Darlehen können zum Beispiel für Investitionsmaßnahmen oder zur Deckung des Liquiditäts- oder Betriebsmittelbedarfs eingesetzt werden. Dietmar P. Binkowska: „In diesem Bereich drückt der Schuh im NRW-Mittelstand derzeit ganz besonders.“ Der Finanzierungsanteil beträgt bis zu 100 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Die Laufzeit liegt zwischen vier und zehn Jahren.

Der Zinssatz wird unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers und der gestellten Sicherheiten von der Hausbank festgelegt. Dabei orientiert sich die Hausbank an von der NRW.BANK vorgegebenen Preisklassen. Die NRW.BANK verbilligt die Zinsen aus eigenen Erträgen. Für Unternehmen, die bereits seit zwei Jahren erfolgreich am Markt tätig sind, kann die Hausbank zusätzlich eine 50%ige Haftungsfreistellung beantragen.

Nähere Informationen gibt es auf der Internetseite der NRW.Bank oder im Beratungscenter Rheinland des Institutes unter Tel.: 0211/91741-4800. Darüber hinaus können sich interessierte Unternehmen selbstverständlich auch bei der WFG unverbindlich über die Möglichkeiten der Einbindung öffentlicher Förderinstrumente bei der Finanzierung von Kapitalbedarf beraten lassen. Ansprechpartner bei der WFG ist Axel Wahlen (Tel.: 02452/131826).


Mit Innovationsfinanzierung der Krise trotzen?

Zwei Veranstaltungen befassen  sich im Juni  mit den - im Rahmen der Konjunkturmassnahmen teilweise stark  verbesserten - Möglichkeiten der Förderung betrieblicher Innovationsvorhaben. Die AGIT Aachener Gesellschaft für Technologietransfer lädt am 8.6.2009 im Rahmen einer Veranstaltung im Technologienzentrum am Europaplatz in Aachen unter der These: Jetzt erst Recht: der Krise trotzen mit Innovationsfinanzierung ein. Dort sollen folgende Themen angeprochen:

Humankapital finanzieren durch das ZIM - Dr. Günther Lambertz, Leiter Technologie, Euronorm GmbH, Berlin und Dr. Volker Sinhoff, Geschäftsführer Ingeneric GmbH, AachenInnovative Projekte und ihre Finanzierung aus dem Ziel-2-Programm (EFRE) des Landes NRW - Ulrich Schirowski, AGIT mbHSchutzrechte patent finanzieren durch SIGNO und Innovationsmanagementförderung - Havva Coskun, AGIT mbHWachstumspotentiale der KMUs unterstützen durch das Programm „Potentialberatung“und andere Fördermöglichkeiten der Personal- und Organisationsentwicklung - Elke Breidenbach, Regionalagentur Aachen, AGIT mbHFörderung durch ERP- Innovationsprogramm – und  Investitionsförderungen durch Kreditprogramme mit Eigenkapitalcharakter der KfW und der NRW.BANK,
- Jochen Hellmann, Leiter Förderberatung, NRW.BANK, Düsseldorf

Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten auf der Internetseite der AGIT.

Am 18. Juni 2009 bietet dann die landeseigene Zenit GmbH anlässlich eines Sprechtages in Mülheim/Ruhr  Interessenten die Gelegenheit, ihr Innovationsvorhaben in persönlichen Gesprächen mit Finanzierungs- und Förderexperten zu diskutieren. Die Experten decken folgende Förderthemen ab:

Europäische Forschungsförderung (7. Forschungsrahmenprogramm)
Nationale Forschungsförderung (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand ZIM, KMU-innovativ) Förderinstrumente der NRW.BANK und der KfW Mittelstandsbank Clusterwettbewerbe in NRW Wettbewerbs- und Innovationsprogramm - IKT-Politikunterstützungsprogramm der EU (CIP ICT PSP) Risikokapital Förderprogramm Innovationsmanagement Patentförderung, Erfinderfachauskunft, Business Development für Patente/ Gebrauchsmuster, Innovation-Market als Patentverwertungsplattform

Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten auf der Internetseite von Zenit.


Vier neue Ziel-2-Wettbewerbsaufrufe im Mai

Düsseldorf. Gleich vier  neue Wettbewerbsaufrufe im Rahmen der NRW-EU Ziel-2-Förderung sind sind im Mai veröffentlicht worden, die potenziellen Interessenten nun bis Ende August 2009 bzw. Ende September die Möglichkeit geben, ihre Anträge einzureichen und jeweils hochrangig besetzten Fachjurys zur Bewertung vorzulegen.

CheK.NRW
Gesucht: die besten Ideen für die Zukunftsfelder der Chemie- und Kunststoffindustrie
Federführung: NRW-Wirtschaftsministerium. Einreichungsfrist :   21.08.2009 beim Wettbewerbsdienstleister Forschungszentrum Jülich, Geschäftsbereich TRI. Kontaktdaten und alle weiteren relevanten Informationen enthält der Wettbewerbsaufruf auf der Webseite des NRW-Ziel2-Sekretariats.

Energie.NRW
Gesucht: die besten Ideen zum Thema Energie der Zukunft in NRW

Federführung: NRW-Wirtschaftsministerium. Einreichungsfrist: 27.08.2009 beim Wettbewerbsdienstleister Forschungszentrum Jülich, Projektträger ETN. Kontaktdaten und alle weiteren relevanten Informationen enthält der Wettbewerbsaufruf auf der Webseite des NRW-Ziel2-Sekretariats.

InnoMeT.NRW
Gesucht: die besten Ideen für innovative Medizintechnik

Federführung: NRW-Innovationsministerium. Einreichungsfrist: 31.08.2009 beim Wettbewerbsdienstleister Forschungszentrum Jülich, Geschäftsbereich TRI. Kontaktdaten und alle weiteren relevanten Informationen enthält der hier verlinkte Wettbewerbsaufruf auf der Webseite des NRW-Ziel2-Sekretariats.
Ressource.NRW
Gesucht: Die besten Ideen für mehr Ressourceneffizienz

Federführung: NRW-Ministerien für Umwelt und Wirtschaft. Einreichungsfrist:  30.09.2009 beim Wettbewerbsdienstleister Effizienz-Agentur NRW. Kontaktdaten und alle weiteren relevanten Informationen enthält der hier verlinkte Wettbewerbsaufruf auf der Webseite des NRW-Ziel2-Sekretariats. Zu diesem Aufruf findet ausserdem auch am 17.6.09 eine Informationsveranstaltung im Technologiezentrum in Aachen statt. Nähere Informationen und Anmeldung ebenfalls im Ziel-2-Internetportal.

Darüber hinaus steht interessierten Unternehmen aus dem Kreis Heinsberg bzw. der Region Aachen insgesamt auch die AGIT Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer zur Beratung bzw. Begleitung von Antragstellungen in den genannten Wettbewerben  zur Verfügung. Ansprechpartner ist hier der Bereichsleiter Regional-/Clusterentwicklung, Herr Ulrich Schirowski (Tel.: 0241/9631040, u.schirowski@agit.de). Auf Wunsch stellt die WFG den Kontakt dorthin gerne her oder begleitet ihn auch nachhaltig (Ansprechpartner: Axel Wahlen, Tel.: 02452/131826).


Innovationspreis Region Aachen 2009

Region Aachen. Vor wenigen Tagen fiel der offizielle Startschuss zur Bewerbung um den diesjährigen Innovationspreis Region Aachen: Unternehmen aus den Kreisen Düren, Euskirchen, Heinsberg und aus der StädteRegion Aachen sind wieder aufgerufen, ihre Innovationskraft und Kreativität unter Beweis zu stellen.

Der mittlerweile zum vierten Mal gesamtregional ausgelobte Preis wird in den drei Kategorien Gründung, Wachstum und Handwerk vergeben und ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Gesucht werden Spin-offs und Unternehmen, die nicht älter als fünf Jahre sind,  ältere Unternehmen, wenn sie  den Bereichen Industrie und Dienstleistungen zuzuordnen sind, sowie innovative Handwerksunternehmen.

Dr. Helmut Greif, Geschäftsführer der regionalen Wirtschaftsförderungsagentur AGIT und Kuratoriumsmitglied, erläutert den Bewerbungsablauf: „Für die Bewerbung muss jedes Unternehmen bis Ende August seine Innovation anhand definierter Kriterien, wie beispielsweise Alleinstellungsmerkmal, Kundennutzen oder wirtschaftliche Auswirkungen für das Unternehmen, kurz beschreiben. Im Anschluss wird das Kuratorium die Innovationsfähigkeit prüfen und Ende September die neun nominierten Unternehmen der Öffentlichkeit bekannt geben. “

Am 20. November werden diese Innovationen in feierlichem Rahmen im Krönungssaal des Aachener Rathauses präsentiert. Danach wird jeweils ein Unternehmen pro Kategorie ausgezeichnet.

„Die Nominierten erhalten durch die Öffentlichkeitswirksamkeit des Preises kostenlos Werbung“, so Günter Rosenke, Landrat des Kreises Euskirchen und diesjähriger Vorsitzender des Innovationspreis-Kuratoriums. „Neben Veröffentlichungen in regionalen und nationalen Medien wird von jedem nominierten Unternehmen ein professioneller Kurzfilm gedreht, der den Firmen nach der Preisverleihung zur Verfügung gestellt wird.“ Außerdem könnten Bewerber auch von dem positiven Renommee des Innovationspreises profitieren, was ihnen  bei Finanzierungsgesprächen oder bei der Kooperationssuche Zugute kommen könne, so der Landrat weiter.

Der innovative Aspekt kann bestehen in der Entwicklung neuer Technologien, in betrieblichen Maßnahmen zur Verbesserung des Umweltschutzes und der Energieversorgung, in neuen Ansätzen zur Schaffung und zum Erhalt von Arbeitsplätzen oder zur besonderen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, in neuen Lösungen zur Verbesserung betrieblicher oder öffentlicher Infrastruktur sowie in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu einzelnen Problemen der Stadt- und Regionalentwicklung.

Kurzinfo zur Bewerbung:

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31. August 2009. Jedes Unternehmen muss seine Innovation anhand definierter Kriterien beschreiben. Das Bewerbungsformular steht im Internet unter www.innovationspreis-region-aachen.de  als Online-Formular, pdf-Dokument oder MicrosoftWord-Vorlage zur Verfügung. 


Qualifizierung während der Kurzarbeit

"Beschäftigung sichern“ – unter diesem Motto fand vor einigen Wochen ein regionaler Runder Tisch zu den Themen Kurzarbeit und Qualifizierung statt. Vertreter von Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Kreis- und Stadtverwaltungen, Kreishandwerkerschaft, den Arbeitsgemeinschaften Stadt Aachen, Kreis Aachen und Kreis Heinsberg, der Regionalagentur Aachen, der Gewerkschaft sowie den Vereinigten Unternehmerverbänden Aachen kamen seinerzeit mit dem Ziel zusammen, möglichst vielen Unternehmen die Chancen aufzuzeigen, ohne Fachkräfte oder eingearbeitetes Personal entlassen zu müssen, die konjunkturell schwierige Phase zu nutzen, um bestenfalls sogar gestärkt an den Start zu gehen, wenn der nächste Aufschwung kommt.

In diesem Zusammenhang verweist der für den Kreis Heinsberg zuständige Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit in Erkelenz aktuell noch einmal auf zwei wesentliche Aspekte:

Die Bedingungen für Kurzarbeitergeld wurden rückwirkend zum 1. Februar des Jahres wesentlich verbessert und erweitert. Arbeitgeber tragen nur noch die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge. Eine vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge ist möglich, wenn während der Bezugsdauer Qualifizierungsmaßnahmen erfolgen.

Für Fragen zum Kurzarbeitergeld und zur Qualifizierung während der Kurzarbeit wenden Sie sich bitte an die/den Ihnen bekannte/n Arbeitgebertreuer/in der Agentur für Arbeit über die entsprechende Direktwahl. Falls Sie noch keinen persönlichen Ansprechpartner haben, wählen Sie bitte die Arbeitgeberhotline der Agentur für Arbeit Aachen Tel. : 01801/664466.

Erstinformationen und weiterführende Links finden Sie unter www.arbeitsagentur.de oder auf der Webseite der Kampagne "Einsatz für Arbeit".


Erfolg im Verbund

Aachen. Viele Unternehmen kämpfen mit unsteten Erfolgen im Vertrieb oder, gerade in rezessiven Zeiten, mit drastischen Umsatzeinbrüchen. Vor diesem Hintergrund rücken Maßnahmen zur Professionalisierung des Vertriebs immer stärker in den Vordergrund. Auf die Frage der Financial Times Deutschland: "Was ist in schwierigen Zeiten besonders wichtig?" antworteten 81 % aller befragten Unternehmer mit "Suche nach neuen Kunden und Absatzmärkten oder mit "Reduktion der Abhängigkeit von wenigen Großkunden".

Möglichkeiten, diese Ziele finanzierbar zu realisieren, sollen im Rahmen einer Veranstaltung aufgezeigt werden, zu der die Regionalagentur Aachen gemeinsam mit der Bergen Group Management Consultants GmbH am Donnerstag, 18. Juni 2009 um 17.30 Uhr in das Technologiezentrum am Europaplatz (Dennewartstr. 25-27, 52068 Aachen) einlädt.

Neben Informationen zu Förderpogrammen und neuen Vertriebsansätzen für den Mittelstand steht insbesondere  das vertriebliche Vorgehen im Verbund im Fokus. Als Referenz wird mit Herrn Ralf Köllges, Geschäftsführer der Schaaf GmbH & Co KG aus Erkelenz, ein Kreis Heinsberger Unternehmer vortragen. Anschließend besteht bei einem Imbiss Zeit für persönliche Gespräche.

Weitere Informationen und Anmeldungen bei der Regionalagentur Aachen (Tel.: 0241/963-1920 oder info@regionalagentur-aachen.de).


Gesunde und effiziente Transportprozesse

Das Institut für Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Effizienz der Hochschule Niederrhein (A.U.G.E.) stellt eine Handlungshilfe zur Gestaltung sicherer, gesunder und effizienter Transportprozesse in kleinen und mittleren Unternehmen vor.

Das Papier  richtet sich an Personen der betrieblichen Praxis, die aktiv Transportprozesse in kleinen und mittleren Unternehmen gestalten und somit vorhandene Belastungen und Gefährdungen für Mitarbeiter reduzieren wollen. Sie enthält Checklisten, exemplarische Darstellungen betrieblicher Lösungsansätze, theoretische Grundlagen und die Darstellung und Erläuterung von Kennzahlen, die in Unternehmen vorliegen und zur Beurteilung von Belastungen und Beanspruchungen im Transportbereich herangezogen werden können.

Die Handlungshilfe entstand im Rahmen des Modellvorhabens ProWare, das mit Mitteln des Landes Nordrhein Westfalens, des Europäischen Sozialfonds und der Hochschule Niederrhein finanziert wurde. Sie ist über den Buchhandel für 10 Euro erhältlich (ISBN: 978-3-89967-520-7).

Nähere Informationen zur Handlungshilfe und zum Projekt ProWare erhalten Sie auf der Internetseite des Instituts www.auge-institut.de.


Fördermöglichkeiten für Umweltprojekte in Unternehmen

Knapper und teurer werdende Ressourcen sowie gesetzliche Vorgaben machen in fast allen Bereichen Maßnahmen zur Steigerung von Material, Energie- und Verfahrenseffizienz sinnvoll und notwendig. Die Wachstumschancen in der "Umweltschutzwirtschaft" sind bedingt durch die Neuorientierung in den USA und den Schwellenländern immens.

Die Politik des Landes, Bundes und der EU reagiert darauf mit spezifischen Förderprogrammen zu ökologischer Innovation und Effizienz. Die landeseigene Beratungsgesellschaft Zenit GmbH bietet zu diesem Themenkomplex am 22.6.2009, ab 14.00 Uhr gemeinsam mit der Energieagentur NRW in Mülheim eine Veranstaltung unter dem Titel "Öko-Innovationen - Fördermöglichkeiten für Umweltprojekte in Unternehmen" an.

Programm und Anmeldeinformationen findet man auf der Webseite von NRW.Europa.


Hohe Einsparpotenziale durch effizienten Materialeinsatz

Berlin. Die kleine Büroklammer und der wuchtige Kanaldeckel haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind ab sofort deutlich weniger metallhaltig. Beide Vorjahresbeispiele zur Senkung des Materialeinsatzes belegen, dass die deutsche Volkswirtschaft unverändert über riesige Einsparpotenziale bei Materialien verfügt. Das trifft auf Einsatzstoffe von A wie Aluminium und Asphalt bis Z wie Zellulose oder Zink ebenso zu wie auf die Kosten für Erschließung, Energie, Logistik, Reinigung und Transport.

Aktuellen Studien zufolge könnte das verarbeitende Gewerbe auf etwa ein Fünftel des bisherigen Einsatzmaterials im Wert von jährlich 500 Mrd. verzichten, wenn hierfür mehr geforscht, berechnet, konstruiert oder recycelt würde. Aus diesem Grund unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) einen effizienteren Materialeinsatz zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit mit jährlich acht Millionen Euro.

Die Gelder sind für kleine und mittlere Unternehmen (bis 249 Beschäftigte), im Ausnahmefall auch für Unternehmen mit bis zu 999 Mitarbeitern, bestimmt. Gefördert werden die einzelbetriebliche Beratung zur Verbesserung der Materialeffizienz (Programm VerMat) und die Bildung von Netzwerken (Programm NeMat), bei denen vor allem kleine und mittlere Unternehmen auf der gemeinsamen Suche nach Wegen zur Verbesserung der Materialeffizienz sind. Die neue Richtlinie für das entsprechende Impulsprogramm  erweitert den seit 2006 gültigen Rahmen für die anteilige, nicht rückzahlbare Förderung. Die neue Richtlinie gilt bis zum Jahr 2013.

Schwerpunkt Metall- und Kunststoffverarbeitung

Dass Materialkosten mit einem Anteil von über 40 Prozent noch vor den Personalausgaben der größte Kostenblock in produzierenden Unternehmen sind, wird auch in den fast 300 vorliegenden Einzelfallanalysen vorrangig aus den Sparten Metall- und Kunststoffverarbeitung deutlich. In Auswertung der Untersuchungen hat die Materialeffizienzagentur demea pro beteiligte Firma jährliche Einsparpotenziale durch Produkt- und Prozessverbesserung von durchschnittlich 220.000 Euro, das sind 3.300 Euro pro Mitarbeiter bzw. 2,5 Prozent vom Jahresumsatz, ermittelt. Dass diese Reserven nach der Beratung oftmals schnell und einfach zu erschließen sind, verdeutlicht demea-Agenturleiter Mario Schneider: „Die Hälfte aller Materialeffizienzvorschläge war schon mit Investitionen unter 10.000 umsetzbar.“

Weitere Infos unter: www.demea.de


Neuauflage der Marketingkooperation WFG - Standortpartnerunternehmen

Die WFG führt ihre Standortkampagne "Spitze im Westen" auch in den nächsten Jahren fort und setzt dabei erneut auf eine Marketingzusammenarbeit mit bedeutenden Unternehmen aus dem Kreisgebiet.

Da der erste Aufschlag dieser gemeinsamen Werbung für den Wirtschaftsstandort bereits im Herbst 2005 erfolgte, wurde die jetzt vorliegende aktualisierte Neuauflage des Projektes erforderlich. Geblieben ist die bewährte Imagebroschüre, die in neuem - verkleinerten - Format aufgelegt wurde. Sie wird ergänzt um eine erweiterte CD-Fassung mit zusätzlichen Inhalten. Beides kann künftig zum Beispiel im Messeeinsatz auch in einer attraktiven gemeinsamen Verpackung verteilt werden. Erstmals gibt es nunmehr auch eine eigene Internetversion der "Spitze im Westen" - Kampagne, die parallel zur eigentlichen Internetseite der WFG angeboten wird. Neu ist außerdem sowohl in der Druck- wie Onlinefassung, dass erstmals neben einer englischen auch eine niederländische Version erzeugt wurde.

Geblieben sind auch Motto und Grundkonzept der inhaltlichen Präsentation: Die Doppeldeutigkeit des Slogans ist gleichzeitig das Programm der Broschüre: "Spitze im Westen" ist zum einen die geographische Lageeinordnung des Kreises Heinsberg, zum anderen aber auch die selbstbewusste Charakterisierung der dreizehn Partner-Unternehmen und der WFG. Die Broschüre präsentiert ...(vollständiger Artikel).

Auch WFG-Internetangebot überarbeitet online

Zeitgleich mit der Neuauflage der Imagekampagne hat die WFG auch in diesem Jahr die Gelegenheit genutzt, ihr hinsichtlich Design und Technik völlig überarbeitetes eigenes Internetangebot  freizuschalten. Insbesondere wurde mit der Neugestaltung erstmals sogenannte  Barrierefreiheit hergestellt. Die WFG hält bereits seit 1997 eine eigenes Internetangebot bereit, das nun zum dritten Mal einem umfassenden Relaunch unterzogen wurde.

Kampagnen-Webseite: www.spitze-im-westen.de
WFG-Webseite: www.wfg-kreis-heinsberg.de



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