Newsletter-Archiv - WFG Unternehmerbrief online Ausgabe 04/2007

WFG - Wir frdern Wirtschaft im Kreis Heinsberg - Unternehmerbrief - Der Newsletter der WFG

    Sehr geehrte Unternehmerbrief-Online-Interessenten,

Der Kreis Heinsberg hat erstmals ein Leitbild! In seiner Sitzung vom 12.06.2007 hat der Kreistag das von WFG und Kreisverwaltung entwickelte Positionspapier zu den mittel- und langfristigen Zielen seiner Entwicklung einstimmig verabschiedet.

Dieses Leitbild ist - nicht zuletzt durch die maßgebliche Beteiligung der WFG an seiner Erstellung - mit einem Fokus auf die wirtschaftlichen Entwicklungsperspektiven der Region entstanden, weshalb ich mich freue, Ihnen die Ergebnisse heute erstmals vorstellen zu können. Eine erste Zusammenfassung der behandelten Themen und Schwerpunkte finden Sie in diesem Newsletter.

Darüber hinaus stehen Ihnen bei Interesse natürlich auch Downloadfassungen des Papiers zur Verfügung, die Sie von unserer Internetseite bequem herunterladen können.


Eine interessante Lektüre wünscht
Ihr Dr. Joachim Steiner


Leitbild für den Kreis Heinsberg verabschiedet!

Heinsberg. Der Kreis Heinsberg setzt bei seinem am gestrigen Abend im Kreistag einstimmig verabschiedeten Leitbild sehr stark auf das Thema "Familie und Jugend". Dies verdeutlichten Landrat Stephan Pusch und WFG-Geschäftsführer Dr. Joachim Steiner am Mittwoch, 13.6.07, anlässlich einer Pressekonferenz im Heinsberger Kreishaus.



Das neue Leitbild, das federführend von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH sowie dem Kreis Heinsberg und mit Unterstützung der Mülheimer Beratungsgesellschaft AGIPLAN erarbeitet wurde, empfiehlt 13 konkrete Handlungsfelder, denen sich der Kreis Heinsberg für die Gestaltung seiner Zukunft widmen will. Das Spektrum ist bewusst breit gestreut, wobei sich die Prioritäten aus Auswirkungen der demographischen Entwicklung, der Globalisierung, der Rohstoffverknappung bzw. -verteuerung ebenso ergeben, wie aus Fragen der Umwelt, Sicherheit und des staatlichen Handelns.

Um die Zielgruppe "Familie und Jugend" wird es nach Ansicht der Autoren zwischen den Regionen bei rückläufigen Bevölkerungszahlen einen harten und zukunftsentscheidenden Wettbewerb geben. Es wird darauf ankommen, die Freude am Leben, Wohnen und Arbeiten im Kreis zu fördern und das Zugehörigkeitsgefühl der Menschen zu "ihrem" Kreis Heinsberg nachhaltig zu stärken.

Aber es bieten sich auch Chancen aus der  demographischen Entwicklung: Das Leitbild fordert, die ortsansässige Wirtschaft darin zu unterstützen, die vielfältigen Möglichkeiten der "Seniorenwirtschaft" zu nutzen, um dadurch Wachstum und Beschäftigung in der Region zu fördern.

Um den negativen Konsequenzen der Globalisierung entgegenzuwirken, bekennt sich der Kreis Heinsberg ausdrücklich zu seinen überwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die vorhandenen Unternehmen sind das Rückgrat der Kreiswirtschaft, weil eingebunden in die sozialen wie die wirtschaftlichen Strukturen. Sie nutzen die hier bestehenden Potenziale, die Absatz- und Vorleistungsverflechtungen und die regionalen Netzwerke. Ihre Pflege hat einen ebenso hohen Stellenwert, wie das Werben um Neuansiedlungen.

Früher waren es Kohle und Chemiefaser – heute sind die Stärken des Kreises seine diversifizierte Wirtschaftsstruktur und seine ausgewogene Branchenvielfalt. Sie gilt es zu festigen und weiter auszubauen. Für vorhandene Branchenschwerpunkte (z. B. Automobilzulieferer, Bahntechnik, Bauwirtschaft, Logistik, Verbundfaserwerkstoffe, Open Source Technologien u. a.), für die im Kreis Heinsberg in besonderem Maße Kompetenz repräsentiert ist, werden die neuen Förderangebote insbesondere der NRW-EU Strukturfondsförderung 2007-2013 genutzt.

Für einen überwiegend ländlich geprägten Raum wie den Kreis Heinsberg ist die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur ein entscheidender Faktor der zukünftigen Entwicklung. Dies gilt zum einen für die Wirtschaft: Beispielhaft dafür ist der Bereich der Transportlogistik/Distribution. Schon heute stellt die national wie international wachsende Branche einen wichtigen Wirtschaftsfaktor vor allem im Norden des Kreises dar. Das gilt aber ebenso für die Bevölkerung: Die weitere verkehrliche Erschließung ist auch vor dem Hintergrund der Attraktivitätssteigerung als Wohn- und Lebensraum für junge Familien mit Kindern ebenso wie für die ältere Generation wichtig.

Einer bürger- und wirtschaftsfreundlichen Verwaltung räumt das Leitbild ebenfalls einen Schwerpunkt ein. Entgegenkommende Öffnungszeiten und bürgernahe Sprache schaffen Verständnis und Vertrauen beim Bürger. Von der kreisansässigen Wirtschaft wird der Kreis Heinsberg bereits als wirtschaftsfreundlich beurteilt. Er wird sich aber zunehmend darum kümmern, sich auf dieses Bedürfnis der Wirtschaft noch besser einzustellen. Dies soll im Wesentlichen durch verbindliche Vereinbarungen zu Abläufen und Arbeitsprozessen zwischen allen Verwaltungsinstanzen geschehen, die an Genehmigungsprozessen für die Wirtschaft beteiligt sind.

Hinzu kommen weitere Handlungsfelder. Die Autoren legen Wert auf eine Flächenentwicklung mit Augenmaß als Schlüssel zu einer nachhaltigen Wirtschafts- und Strukturentwicklung, auf einen Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur, auf Stärkung von Bildung, Weiterbildung und Kultur als Standortfaktoren, auf Anwendung arbeitsmarktpolitischer Instrumente, Qualifikation und Integration von Übersiedlern und älteren Arbeitnehmern, auf Stärkung von und Ermutigung zu bürgerschaftlichem Engagement, auf Weiterentwicklung von Tourismus und Naherholung sowie auf die Beteiligung der Kreiswirtschaft an den Aufträgen, die durch Großinvestitionen im Rahmen des Braunkohletagebaus vergeben werden.

Bei der Umsetzung seien, so die Autoren, drei Querschnittsaufgaben zu erfüllen: eine solide Haushaltspolitik zur Erhaltung der Handlungsfähigkeit des Kreises, eine Nutzung interkommunaler, regionaler und euregionaler Zusammenarbeit und eine Nutzung zukünftiger Förderstrukturen.

An der Erarbeitung des Leitbildes waren neben der Beratungsfirma AGIPLAN drei Arbeitsgruppen (Wirtschaft, Verwaltung und sonstige Kreiskenner) beteiligt. Dazu befasste sich der politisch besetzte Lenkungsausschuss mit dem Leitbild. Das Ergebnis wird in einer Langfassung von 84 Seiten sowie einer 16-seitigen Kurzfassung veröffentlicht. Beide Versionen können auf den Internetseiten des Kreises Heinsberg und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft www.wfg-kreis-heinsberg.de als pdf-Dateien heruntergeladen werden.

Direktlink zum Download des Leitbildes


Neue Regeln für den Bildungsscheck

Der Bildungsscheck NRW ist ein Erfolgsmodell. Nach einem Jahr Bildungsscheck NRW wurden bereits weit mehr als 100.000 Schecks ausgestellt. Dieser Erfolg hat sich weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens heraus herumgesprochen und für großes Interesse in den anderen Bundesländern gesorgt.

Damit auch in Zukunft möglichst viele Beschäftigte und Unternehmen in NRW gefördert werden können, sind zum 01.06.2007 einige Änderungen in Kraft getreten:

Förderhöhe:

Zuschüsse zu Weiterbildungskosten in Höhe von 50 %, höchstens jedoch 500 Euro

Fördervoraussetzungen:

individueller Zugang: Beschäftigte erhalten max. zwei Bildungsschecks pro Kalenderjahr
betrieblicher Zugang: Unternehmen erhalten für ihre Beschäftigten max. 20 Bildungsschecks pro Kalenderjahr

In 2007 bereits ausgestellte Schecks werden bei dieser Bewertung angerechnet.

Kein Bildungsscheck für:

Weiterbildungen in Form von Einzelunterricht (u.a. Coaching)
Informationsveranstaltungen, Fachtagungen, Messen, Kongresse und Weiterbildungsmaßnahmen bis zu 6 Unterrichtsstunden

Gültigkeitsdauer:

Die Frist zur Einreichung des Bildungsschecks beim Weiterbildungsanbieter beträgt höchstens drei Monate, beginnend mit dem Tag nach der Beratung.
Die Weiterbildungsanbieter sind gehalten, Bildungsschecks spätestens sechs Monate nach Ausstellung desselben durch die Beratungsstelle zur Erstattung zu beantragen.

Bis zum 31. Mai 2007 ausgestellte Bildungsschecks unterliegen dem alten Verfahren und können zu alten Konditionen eingelöst werden.


Geschäftstourismus im Kreis Heinsberg

Heinsberg/Erkelenz. "Geschäftstourismus“- gibt es das überhaupt? Spielt sich Tourismus nicht allein im Freizeitsektor ab? Viele sehen in dieser Begriffsbildung einen Widerspruch in sich. Doch die Fachwelt sieht das ganz anders: "Geschäftstourismus“ ist ein zentrales Segment und tatsächlich auch das Rückgrat der deutschen Unterkunftsbetriebe. Reiseanlässe zuhauf bieten die Wirtschaftsunternehmen, die landes-, bundes-, europa-, und sogar weltweite Wirkungskreise haben, mit ihren Konferenzen, Produktvorführungen, Vertragsabschlüssen etc.

Gibt es den Geschäftstourismus im Kreis Heinsberg auch? Welche Strukturen gibt es, welche Trends? Was will der Geschäftstourist? Machen die Leistungsträger alles richtig? Was muss man tun, um erfolgreich zu sein?

Dieser Fragen hat sich eine Studie angenommen, die das Geographische Institut der RWTH Aachen im Auftrag des Heinsberger Tourist Service e.V. (HTS) durchgeführt hat. Die Ergebnisse der Studie werden am Mittwoch, 20. Juni 2007 ab 14.00 Uhr (bis ca. 16.00 Uhr) in Erkelenz (Hotel am Weiher, Nordpromenade 7, 41812 Erkelenz) vorgestellt.

In Anwesenheit von Kreisdirektor Peter Deckers wird Frau Professor Claudia Erdmann vom Geographischen Institut der RWTH die Ergebnisse präsentieren und zu einer Diskussion zur Verfügung stehen.

Anmeldungen sind beim HTS unter Tel.: 02452/131415 noch möglich!


Innovationstest für KMU

Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) hat in dem Projekt "InnoKMU" ein Verfahren entwickelt, mit dem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre Innovationsfähigkeit bewerten und steigern können. Mit der Methode wird die Innovationsfähigkeit des Unternehmens mit Hilfe eines Bewertungssystems standardisiert beurteilt. Zusätzlich erhält jeder Teilnehmer einen Vergleich zu anderen Unternehmen und konkrete Verbesserungsvorschläge.

Teil der Analyse sind 58 Fragen aus allen relevanten Bereichen des Innovationsmanagements. Anhand dieser Fragen lässte sich die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens bewerten. Das Ergebnis folgt unmittelbar in Form eines Berichtes. Er liefert eine ausführliche individuelle Stärken/Schwächen-Analyse mit konkreten Verbesserungsvorschlägen. Die Analyse erfolgt auf Basis umfangreicher impirischer Daten.

Hier geht es zum Innovationstest: www.innoscore.de
Quelle: info komm 03/2007


NRW nutzt Bauboom in Großbritannien!

Der in Großbritannien anhaltende Bauboom bietet Unternehmen aus NRW gute Chancen, sich jetzt auf dem britischen Markt zu positionieren. Die olympischen Spiele 2012 in London haben bereits bedeutende Infrastrukturprojekte ausgelöst. Wohnungsbauprogramme, milliardenschwere private Infrastrukturprojekte und Investitionen in das Erziehungs-, Bildungs- und Krankenhauswesen sorgen für einen riesigen Bedarf an Bauleistungen und -zulieferprodukten. Deutsche Bauprodukte genießen einen hervorragenden Ruf. Insbesondere die deutschen Erfahrungen mit energieeffizientem Bauen stoßen auf großes Interesse. Das Preisniveau ist wesentlich höher als in Deutschland. Viele gute Gründe also, den Schritt über den Kanal zu wagen.

Allerdings sollten interessierte Unternehmen nicht zu lange mit dem Markteinstieg warten. Im Rahmen einer von AHP Arnold Hahn Peikert GmbH & Co. KG durchgeführten Marktkontaktreise finden im September individuell vereinbarte Besuche bei interessierten britischen Geschäftspartnern statt. Das Projekt ist Teil der von NRW.International begleiteten "NRW-Initiative Bau UK".

Nähere Informationen und Anmeldung über die AHP-Homepage (www.ahpkg.de)


Die GfW wird zur NRW.INVEST GmbH

Seit 01.05.2007 firmiert die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Nordrhein-Westfalen (GfW) unter NRW.INVEST GmbH. Als NRW.INVEST GmbH werden die Tätigkeiten nun ganz auf Ansiedlungen und Betreuung ausländischer Investoren in Nordrhein-Westfalen sowie das internationale Standortmarketing konzentriert.

Näheres unter:  www.nrwinvest.com


Für den Kreis Heinsberg spricht...

"Für WIRTH als mittelständischen Maschinen- und Großanlagenbauer in ländlicher Region ist die ausgezeichnete Infrastruktur im Kreis Heinsberg mit direkter Autobahn- und Bahnanbindung sowie kurzen Wegen zu wichtigen Häfen von großer Bedeutung.
Im Hinblick auf die Rekrutierung von Spezialisten und hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wirkt sich die Nähe zu den Universitäten in Aachen und am Niederrhein sehr vorteilhaft aus.
 
Der Einsatz der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die Belange der örtlichen Industrie ist vorbildlich und effektiv."
 
 

Niko Kleuters
geschäftsführender Gesellschafter
Wirth Maschinen- und
Bohrgerätefabrik GmbH
41812 Erkelenz

Firmenporträt Wirth GmbH
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Elektro Stolz GmbH
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Elektro Stolz GmbH ist mit den Fachgeschäften in Heinsberg und Geilenkirchen sowie dem Elektrogeräte Lagerverkauf einer der führenden Anbieter für Elektrohaushaltsgeräte im Kreis Heinsberg. Eine Riesenauswahl der starken Marken und ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis zeichnen Elektro Stolz genauso aus, wie der schnelle und zuverlässige Kundendienst.