Newsletter-Archiv - WFG-Unternehmerbrief online Ausgabe 01/2006

WFG - Wir frdern Wirtschaft im Kreis Heinsberg - Unternehmerbrief - Der Newsletter der WFG

Erfolgreicher Start ins neue Geschäftsjahr

    Sehr geehrte Unternehmerbrief-Online-Interessenten,

heute möchte ich Ihnen die erste Ausgabe unseres Online-Service im Jahr 2006 übermitteln. Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, Ihnen Gesundheit und Glück sowie viel unternehmerischen Erfolg für das neue Geschäftsjahr zu wünschen.

Es mehren sich ja zu Jahresbeginn erfreulicherweise die Zeichen dafür, dass die Aufhellungen am Konjunkturhimmel sich zu einer stabileren Schönwetterphase entwickeln könnten, was uns allen zu wünschen wäre. Ihnen, den Unternehmerinnen und Unternehmern im Kreis Heinsberg natürlich ganz besonders, denn davon profitiert bekanntlich auch die Entwicklung der Region insgesamt, was uns wiederum (nicht nur) berufsbedingt sehr wichtig ist.

Sollte Ihre wirtschaftliche Entwicklung dazu beitragen, dass Sie außerdem Bedarf an zusätzlichem Personal haben, so möchte ich Ihnen einen Blick auf die Personalbörse unser Homepage www.wfg-kreis-heinsberg.de empfehlen, auch wenn dort derzeit nur sehr wenige Angebote vorliegen.

Egal, ob Sie selbst aktiv suchen möchten oder eigene Gesuche platzieren wollen. Sie tragen mit Ihrer Teilnahme zur Belebung der Personal- oder auch der Immobilienbörse bei und machen Sie zu einem sinnvollen Instrument für Interessierte beider Seiten.

Ihr Dr. Joachim Steiner


Mittelstandskonjunktur zum Jahresende weiter im Aufwind

Frankfurt. Die Stimmung unter den kleinen und mittleren Unternehmen hat sich weiter verbessert. Im Dezember 2005 ist der Indikatorwert um 3,1 Saldenpunkte auf 9,5 Punkte über den langjährigen Mittelwert angestiegen. Das ist der höchste Wert seit August 2000. Zu dem recht deutlichen Anstieg innerhalb eines Monats haben insbesondere die Erwartungen beigetragen. Die Verbesserung des Geschäftsklimas erfasst alle Bereiche der mittelständischen Wirtschaft. Dabei kann der Großhandel den größten Zuwachs verzeichnen. Auch im Bauhauptgewerbe hat sich die Stimmung weiter aufgehellt. Dessen Indikatorwert liegt damit nur noch knapp unter dem langfristigen Mittel. Die Beschäftigungserwartungen erreichen den höchsten Wert seit nahezu fünf Jahren und nähren die Hoffnung, dass es 2006 zu einer moderaten Belebung am Arbeitsmarkt kommen wird.

Die Indikatorenfamilie „KfW-ifo-Mittelstandsbarometer“ basiert auf einer größenklassenbezogenen Auswertung des bekannten ifo Geschäftsklimaindex, bei dem monatlich rund 7.000 Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel, Einzelhandel) aus West- und Ostdeutschland zu ihrer wirtschaftlichen Situation befragt werden, darunter rund 5.600 Mittelständler.

Quelle: KfW-Bankengruppe


Meistergründungsprämie hat Bestand; GO-Prämie eingestellt

Die GO!-Gründungsprämie in den EU-Ziel-2-Fördergebieten NRW's, also auch in Teilen des Kreises Heinsberg wurde durch das NRW-Wirtschaftsministerum zum Jahreswechsel eingestellt.  Seit Einführung des Programms Mitte 2003 wurden im Kreis Heinsberg mehr als 100 Neugründungen und Unternehmensnachfolgen mit der Gründungsprämie gefördert (rd. 70 % davon von der WFG als Anlaufstelle begleitet).

Trotz der Kürzungen im Haushaltsentwurf 2006 des Wirtschaftsministeriums hat man aber die MIttel für die sogenannte Meistergründungsprämie um zwei Millionen Euro erhöht und trägt damit der Tatsache Rechnung, dass diese Förderung sich nach Ansicht des Ministeriums im Vergleich mit anderen Anreizen bezogen auf den Mitteleinsatz als das effektivste Förderinstrument erwiesen hat. Bei der Einführung der Prämie hatte man gehofft, dass mit jedem geförderten Meisterbetrieb drei neue Arbeitsplätze entstehen würden, tatsächlich sind es durchschnittlich 5,2. Insgesamt wurden rund 52.000 Jobs im nordrhein-westfälischen Handwerk geschaffen und gesichert. Im Dezember wurde die 10.000. Gründungsprämie ausgezahlt.

Die handwerksspezifiische Gründungsförderung mit den Eckdaten

Mindestfinanzierungsvolumen: 25.000   / 20.000  (Männer / Frauen)
Förderhöhe: 5.000,--

kann NRW-weit  vor der Gründung bei den zuständigen Handwerkskammern beantragt werden.
Informationen unter www.hwk-aachen.de.

Quelle: MWME Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen


European Venture Market Aachen

Im Zeitalter von Basel II wird es für viele Unternehmen immer schwieriger in ausreichendem Maße und zu vertretbaren Konditionen Fremdkapital aufzunehmen. Ohne Kapital und ohne das Vertrauen von Investoren können Investitionen nicht getätigt und zukunftssichernde Innovationen nicht entwickelt werden. Deshalb müssen und können Unternehmen andere Formen der Finanzierung ihres Wachstums finden.

Eigenkapital und eigenkapitalähnliche Mittel werden wichtiger als je zuvor. Es gibt sie für jede Branche. Der European Venture Market bietet ein umfassendes Bild über die Möglichkeiten der Erweiterung der Eigenkapitalbasis.

Der European Venture Market bietet eine Reihe von Veranstaltungen in Deutschland und Europa. Zwei Tage, am 15. und 16.02.2006, treffen sich Investoren und Unternehmen aus ganz Europa im Businesspark AVANTIS Aachen-Heerlen, um sich im Rahmen von Präsentationen, Workshops und beim abendlichen Get-together gegenseitig vorzustellen und die Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit auszuloten.

Der European Venture Market ist keine Veranstaltung für Unternehmen in der Gründungsphase. Die kapitalsuchenden Unternehmen sollten sich bereits am Markt etabliert haben. Es geht um Wachstumsfinanzierung.

Partner am European Venture Market sind neben Investoren auch Banken, Fördereinrichtungen, Multiplikatoren, spezialisierte Wirtschafts- und Patentanwälte sowie Berater auf dem Gebiet der Eigenkapitalfinanzierung.

Unternehmen aus der Euregio Maas-Rhein können von reduzierten Preisen profitieren. Interessenten wenden sich bitte an:

IHK Aachen
Herrn Thomas Wendland
Tel.: 0241/4460-272
Fax: 0241/4460-316
e-mail:
thomas.wendland@aachen.ihk.de

Quelle: IHK Industrie- und Handelskammer Aachen


R.I.O. Award 2006 zeichnet Zukunft aus

Mit dem R.I.O. Innovationspreis zeichnet die Aachener Stiftung Kathy Beys Unternehmen aus, die Ressourceneffizienz zur Leitkultur machen. Er präsentiert Regionen und Netzwerke, die sich auf einen neuen Weg gemacht haben: Ein kooperatives, europäisches Wirtschaftsmodell, das den Ausgleich zwischen Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft findet; das ressourcenintelligente Wirtschafts- und Wertschöpfungskonzepte in regionale und nationale Wirtschaftsstrukturen einbindet.

Der R.I.O. Award wendet sich an Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bewerbungen sind für Produkte, Dienstleistungen und Systemlösungen möglich.

Der Preis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und ist mit 20.000,-- dotiert. Eingereicht werden kann bis zum 31.03.2006. Näheres unter www.rio-innovation.de.

Quelle: Aachener Stiftung Kathy Beys


Polen aus einer Hand!

Polen ist der bedeutendste deutsche Zielmarkt in Osteuropa und gehört zu den wichtigsten deutschen Exportmärkten. Angesichts der weiter steigenden Attraktivität Polens gerade für den Mittelstand hat die ECOPOL Consult ihr Dienstleistungsangebot weiter ausgebaut. Erstmals wird ECOPOL auf fünf Messen deutsche Anbieter präsentieren:

März: Instalacje, Haus- und Gebäudetechnik
April: Furnica, Möbelindustrie, Zulieferung
September: Polagra Food, Nahrungsmittel & Technologie
September: Taropak, Verpackungen & Verpackungstechnik
November: Poleko, Umweltwirtschaft

Das Angebot reicht vom Posterservice über Gemeinschaftsstände bis zu Individualständen.

Nähere Informationen unter www.ecopol.de oder bei Herrn Stefan Peikert unter 0251/45041 oder s.peikert@ecopol.de.

Quelle: ECOPOL CONSULT

Die ECOPOL CONSULT ist ein gewerblicher Dienstleister für exportorientierte Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin. Dieses internationale Beratungsunternehmen ist Mitglied bei verschiedenen Handelskammern und bei der ZENIT e.V. Ziel ist die Betreuung von mittelständischen und Großunternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung grenzüberschreitender Aktivitäten zwischen West-, Ost- und Südosteuropa.


Datenbank für Unternehmen aus der Metallbranche

Mit der Umweltökonomischen Benchmarking-Datenbank www.oekobench.de bietet die Effizienz-Agentur NRW und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) Aachen ein kostenloses Instrument zum ökologischen Leistungsvergleich an, das speziell für die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen der Metallbranche entwickelt wurde. In diesem Jahr wird die Datenbank um eine weitere Branche ergänzt. Unternehmen der Oberflächenveredelung können dann ebenfalls das Angebot nutzen.

Die Datenbank wird im Jahr 2006 auch um die Datenbestände der Jahre 2004 und 2005 erweitert, so dass Tendenzen und Trends noch deutlicher werden durch den Vergleich der verfügbaren Datenreihen. Die Ökobench-Datenbank bietet Unternehmen der Metallindustrie die Möglichkeit, sich schnell und einfach mit anderen Unternehmen der Branche zu messen.

Quelle: EFA Effizienzagentur NRW


Deutschlands größte Börse für Unternehmensnachfolge

Mit der Zusammenlegung von change-online.de und nexxt.org ist Deutschlands größte Börse für Unternehmensnachfolge entstanden. Das Angebot der neuen "nexxt-change"-Börse beinhaltet nicht nur  7.000 Unternehmensangebote und rund 4.000 Übernahme-Interessenten, sondern es wartet auch mit einer verbesserten Funktionalität auf.

Getragen wird die Nachfolgebörse "nexxt-change" vom Bundeswirtschaftsministerium, der KfW Bankengruppe, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks, dem Bundesverband der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken sowie dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband sowie rund 650 Regionalpartnern wie IHK´s, HWK´s, Volks- und Raiffeisenbanken und Sparkassen.

Zu finden ist die neue Börse unter www.nexxt-change.org.

Quelle: KfW-Bankengruppe


Mittelstand erwägt Verfassungsklage

Berlin. Die Aktionsgemeinschaft Wirtschaftlicher Mittelstand (AWM) prüft, gegen die vorgezogene Abführungspflicht der Sozialversicherungsbeiträge vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen. "Das ab Januar geltende Gesetz verstößt gegen Artikel 14 GG. Das nehmen wir nicht widerstandslos hin", erklärt Werner Küsters, Präsident des mit 100.000 mittelständischen Unternehmern größten deutschen Dienstleisterverbands AWM. "Die Neuregelung kostet den Mittelstand mindestens eine Milliarde Euro. Das bringt viele Firmenchefs in Existenznöte", so Küsters.

Hintergrund ist die ab 01.01.2006 geltende Regelung, nach der Unternehmen die Sozialversicherungsbeiträge im voraus statt bisher am Ende des Monats zahlen müssen. 20 Milliarden Euro sollen so in die Sozialkassen gespült werden. "Viele Betriebe haben das Geld aber schlicht nicht und müssen dafür Kredite aufnehmen. Allein die Zinsen für diese Kredite kosten die Firmen mehr als eine Milliarde Euro. Geld, das für Jobs und Investitionen fehlt, und zahlreiche Firmen in Existenznöte bringt", empört sich Küsters. Die Möglichkeit zur Ratenzahlung, verteilt auf sechs Monate, entlastet die Firmen nicht, zumal die vorgesehene Stundung der Beiträge bei drohender Insolvenz im Belieben der Krankenkassen liegt. "Das öffnet der Willkür Tür und Tor", so der AWM-Präsident.

Hinzu kommt: Firmen müssen die Sozialbeiträge im voraus schätzen und zahlen und dann am Ende des Monats mit den tatsächlich überwiesenen Löhnen abgleichen. "Ein bürokratischer Mehraufwand von bis zu 70 Prozent", schätzt Küsters, "denn gerade bei Dienstleistern schwanken die geleisteten Arbeitsstunden von Monat zu Monat erheblich." Geradezu skandalös ist für Küsters, dass die Krankenkassen damit drohen, Säumniszuschläge zu erheben, wenn die Schätzungen zu niedrig waren.

Quelle: Pressemitteilung der AWM, Näheres zur Aktionsgemeinschaft unter: www.awm-online.de


Berater stellen sich dem Urteil ihrer Kunden

Ob für eine Existenzgründung- oder sicherung, eine Unternehmensnachfolge, eine Krisensituation oder ein Innovationsprojekt, den "richtigen" Berater zu finden gleicht ab sofort nicht mehr der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen. Die neue Beraterbörse der KFW Mittelstandsbank schafft Transparenz in der Consultingbranche. Und sie trennt die Spreu vom Weizen, denn die Bewertung der Beraterleistung durch die Kunden wird zum entscheidenden Qualitätskriterium.

Im Datenbestand der neuen Beraterbörse www.kfw-beraterboerse.de sind bislang rund 3.400 Consultants aufgeführt. Existenzgründern, Unternehmern und Freiberuflern ermöglicht die Börse eine individuell konfigurierbare Suche nach einem Berater. Die Suche nach einem Berater kann breit angelegt sein oder durch die Hinzunahme weiterer Kriterien wie zum Beispiel Beratungsthema oder Branche trichterförmig immer weiter eingeengt werden.

Quelle: KfW-Bankengruppe


Veranstaltung "Risikomanagement" am 16.02.2006

Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) will Vorstände von Aktiengesellschaften verpflichten, geeignete Maßnahmen zu treffen, um unternehmensgefährdende Ereignisse früh zu erkennen und durch Gegenmaßnahmen das Risiko zu reduzieren. Aber auch andere Rechtsformen, zum Beispiel GmbH´s, sind von der Verpflichtung zur Einrichtung eines Überwachungssystems betroffen, soweit sie bestimmte Kriterien erfüllen.

Versäumnisse bei der Einrichtung eines solchen Risikomanagementsystems können ernsthafte Folgen haben wie Erschwernis der Kreditaufnahme und persönliche Haftung der Geschäftsführer/Vorstände Die WFG greift dieses Thema auf im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "Forum WFG-Expertengespräche"

am Donnerstag, 16. Februar 2006, von 17:00 bis 19:00 Uhr
im GSZH Gründer- und Service-Zentrum Hückelhoven (Haus 5, Medienraum)
Rheinstr. 7, 41836 Hückelhoven

Eine separate Einladung zu der Veranstaltung wird in Kürze folgen. Anmeldungen können aber schon jetzt bei Frau Elke Schreeck unter Tel. 02452/13-1825 vorgenommen werden.



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Elektro Stolz GmbH ist mit den Fachgeschäften in Heinsberg und Geilenkirchen sowie dem Elektrogeräte Lagerverkauf einer der führenden Anbieter für Elektrohaushaltsgeräte im Kreis Heinsberg. Eine Riesenauswahl der starken Marken und ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis zeichnen Elektro Stolz genauso aus, wie der schnelle und zuverlässige Kundendienst.