Newsletter-Archiv - WFG Unternehmerbrief Online: Ausgabe 08/2006

WFG - Wir frdern Wirtschaft im Kreis Heinsberg - Unternehmerbrief - Der Newsletter der WFG

Unternehmerbrief online 08/06

    Sehr geehrte Unternehmerbrief-Online-Abonnenten,

wieder einmal nähern wir uns unaufhaltsam einem Jahreswechsel - Zeit für Rück- und Ausblicke gleichermaßen. Dabei lassen aus unserer Sicht beide Blickrichtungen vorsichtigen Optimismus zu. Neben den allgemein positiven Konjunkturtrends der vergangenen Monate lässt insbesondere eine höchst interessante aktuelle Ansiedlungsentscheidung für den Wirtschaftsstandort Kreis Heinsberg und seine Entwicklungsperspektive aufhorchen. Das börsennotierte australische Hightech-Unternehmen CFCL wird künftig im Industriepark Oberbruch Brennstoffzellen herstellen und dabei mittelfristig rund 200 Arbeitsplätze schaffen.

Zu dieser Entscheidung kann ich gleich doppelt gratulieren: den Verantwortlichen für den Industriepark Oberbruch, die es - nicht zuletzt mit Unterstützung des NRW-Wirtschaftsministeriums - geschafft haben, für dieses Projekt im internationalen Standortwettbewerb zu bestehen und natürlich dem Wirtschaftsstandort Kreis Heinsberg, der damit ein spektakuläres Projekt im Zukunftsmarkt Energieeffizienz in sein Branchenspektrum einreihen kann. 

Neben den im Newsletter aufgegriffenen Themen möchte ich bei dieser Gelegenheit auch  noch einmal auf den AC²-Quadrat Wachstums-Wettbewerb sowie das Projekt ÖKOPROFIT Kreis Heinsberg, über das wir schon mehrfach berichteten, hinweisen. Ein Einstieg ist immer noch möglich, sprechen Sie uns bei Interesse einfach an!

Beste Wünsche für die bevorstehenden Feiertage und einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr 2007!

Dr. Joachim Steiner
und das gesamte WFG-Team


Australisches High Tech Unternehmen investiert in Oberbruch

Düsseldorf/Heinsberg. Das börsennotierte australische High Tech-Unternehmen Ceramic Fuel Cells Limited (CFCL) will im Industriebark Oberbruch eine große Produktionsstätte für  Festoxid-Brennstoffzellen für gekoppelte Strom-Wärme-Erzeugung (m-CHP) aufbauen. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt mit 3,2 Mio. Euro.

Im Januar 2007 beginnen die Bauarbeiten für die Fertigungsstätte, die in zwei Phasen errichtet wird. Im ersten Bauabschnitt, der 2009 fertiggestellt werden soll, entsteht eine halbautomatische Fertigungsstätte in einem bereits existierenden Gebäude im Nuon Industriepark. Hier sollen mit bis zu 200 Mitarbeitern rund um die Uhr (24 Stunden an 7 Tagen pro Woche) bis zu 50.000 1kW Brennstoffzellen-"Stacks“ pro Jahr hergestellt werden.

Im zweiten Bauabschnitt werden bis Ende 2012 drei weitere vollautomatische Anlagen entstehen, in denen bis zu 150.000 Elemente pro Jahr in einer neu zu errichtenden Fabrik neben dem bestehenden Gebäude gefertigt werden. CFCL hat für das vorhandene Gebäude den Mietvertrag für den ersten Bauabschnitt unterschrieben; für den Erwerb des Grundstücks für den zweiten Bauabschnitt hat CFCL die Option erworben.

Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, begrüßt den Aufbau einer Brennstoffzellenfabrik in Heinsberg. Auf der Pressekonferenz am 12. Dezember in Düsseldorf sagte sie: "Die Brennstoffzelle mit hohen Umwandlungswirkungsgraden ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Hier kann sich nun ein zukunftsträchtiger Industriezweig entwickeln. Die Ansiedlung in Heinsberg bestätigt die Anziehungskraft der Region. Mit seiner Entscheidung für den Standort NRW unterstreicht CFCL die Bedeutung des Landes als eine der stärksten Energieregionen Europas." Die hohe Kompetenz NRWs in der Energietechnik sei mit ausschlaggebend gewesen bei der europaweiten Suche des Unternehmens nach einem geeigneten Standort.

Quelle: Pressemitteilung NUON/CFCL
Weitere Informationen (englisch):  CFCL-Präsentation


41 Prozent der Mittelständler verzichten auf Innovationen

Jeder zweite Firmenchef kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die auf dem heimischen Markt tätig sind, verzichtet vollständig auf Innovationen. Das ergab eine Umfrage von Forsa im Auftrag des Software-Herstellers SAP und dem Wirtschaftsmagazin impulse (Ausgabe 11/2006).

Danach beurteilten 41 Prozent der Befragten den Innovationsdruck für ihr Unternehmen "gleich null", weitere acht Prozent als gering. Nur 23 Prozent der befragten Unternehmen konstatierten einen starken Innovationsdruck, 28 Prozent einen mittleren.

In den meisten Unternehmen wird laut Umfrage das Innovationspotenzial der Mitarbeiter kaum oder gar nicht genutzt. So machten in 19 Prozent der Firmen Mitarbeiter lediglich selten Verbesserungsvorschläge. Entscheidend dafür ist der Umfrage zufolge die Einschätzung von 24 Prozent der befragten Firmenchefs, dass Innovationen ohne Bedeutung für den Unternehmeralltag sind.

Etwa jeder zweite Unternehmer, der überwiegend im heimischen Markt aktiv sei, glaube, dass seine Kunden von ihm vor allem eine gleich bleibende Qualität erwarteten. Die Notwendigkeit neuer oder verbesserter Produkte sieht von diesen nur jeder fünfte Unternehmer, so die Umfrage.

Auslandserfahrene Mittelständler nutzen verstärkt Innovationsmanagement

Ein ganz anderes Innovationsverständnis weisen der Umfrage zufolge jene Unternehmen auf, die Erfahrungen mit ausländischen Märkten haben. Demnach versprechen sich knapp zwei Drittel der auslandserfahrenen Mittelständler (65 Prozent) von ihren Innovationen Wettbewerbsvorteile, vor allem gegenüber Billiglohnländern. Erfolgreiches Innovationsmanagement betreiben laut Umfrage insbesondere die Unternehmen, die Kontakte zu Wissenschaft und Forschung pflegen.

Zwei Drittel der innovationsbereiten Unternehmen hätten bereits Kooperationen, etwa mit Universitäten. Gut jedes dritte Unternehmen (34 Prozent) aus dieser Gruppe könne von konkreten Ideen für neue Produkte berichten, die aus einer solchen Kooperation hervorgegangen seien.

Das Markt-, Meinungs- und Sozialforschungsinstitut Forsa befragte mehr als 500 Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern.

Quelle: Mittelstand Direkt, Näheres zur Studie auch im Onlineportal von impulse


Online-Selbstdiagnose für mehr Erfolg bei Innovationen

Der Inno-Check basiert auf einem umfangreichen Innovationsaudit, das RKW-Berater einsetzen. Der Check erlaubt eine erste Einschätzung und kann Basis sein für das ausführlichere Audit. KMU können sich auf der RKW-Website zum kostenlosen Check anmelden. Die Auswertung kommt sofort als pdf.
 
Lesen Sie mehr:

http://www.rkw.de/02_loesung/Tools/Inno-Check/index.html


Modellprojekt STABILA

Die Verlängerung der Lebenserwartung und der Rückgang der Geburten in Deutschland führen auch zu einer Verschiebung der Altersstruktur in der Erwerbsbevölkerung. Für die Unternehmen bedeutet dies, dass sie die zukünftigen Herausforderungen mit älteren Belegschaften meistern müssen. Dieser Trend wird verstärkt durch die Erhöhung des Renteneintrittsalters und das Auslaufen der Regelungen zur Altersteilzeit vor 2009.

Die Konsequenzen daraus sind:

Fachkräftemangel
Wettbewerb um "Jüngere" am Arbeitsmarkt
Rolle der Älteren wird wichtiger
Beschäftigungsfähigkeit wird ein zentrales Thema

Es stellt sich die Frage, was Unternehmen jetzt tun können, um sich diesem unausweichlichen Wandel einzustellen.

Das Modellprojekt STABILA in der Region Aachen bietet kleinen und mittleren Unternehmen folgende Leistungen kostenlos an:

Demographische Initialberatung durch ausgewiesene Experten
Fachliche Begleitung von der Analyse der betrieblichen Situation bis zur Umsetzung von Maßnahmen
Bereitstellung von Informationen, Beispielen aus "guter Praxis"
Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen sowie praxistauglicher Instrumente über das Internetportal www.stabila-ac.de

Alle aktuellen Veranstaltungsankündigungen sind auf der Projekt-Homepage verfügbar.


Steuerbonus für Handwerkerleistungen

Berlin. Das Bundesministerium der Finanzen hat in einem amtlichen Schreiben zahlreiche bislang offene Anwendungsfragen zum Steuerbonus für Handwerkerleistungen geklärt.

Danach sind alle handwerklichen Tätigkeiten für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen begünstigt, die in einem inländischen Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht werden - unabhängig davon, ob es sich um Erhaltungs- oder Herstellungsaufwand handelt. Arbeiten, die in der Werkstatt eines Handwerksbetriebes ausgeführt werden, können leider nicht berücksichtigt werden. Auch handwerkliche Tätigkeiten im Rahmen einer Neubaumaßnahme sind nicht ansetzbar.  

Der Steuerbonus gilt z.B. für Arbeiten an Innen- und Außenwänden, für Reparaturen von Fenstern und Türen oder die Reparatur oder der Austausch von Bodenbelägen wie Parkett oder Fliesen. Ab sofort steht außerdem fest: Mieter und Wohnungseigentümergemeinschaften können den Steuerbonus ebenfalls in Anspruch nehmen.  

Voraussetzung für die Anrechnung: Der Anteil der Arbeits- und Fahrtkosten muss auf der Rechnung des Handwerkers gesondert ausgewiesen sein, Materialkosten werden nicht berücksichtigt. Die Finanzverwaltung akzeptiert jedoch, wenn der Anteil der steuerbegünstigten Arbeitskosten an den Aufwendungen für das Kalenderjahr 2006 geschätzt wird. 

Ein aktueller Flyer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks informiert Kunden und Betriebe über die wichtigsten Details des Steuerbonus für Handwerkerleistungen.

Quelle: ZDH


"NRW.International GmbH" gegründet

Das MWME Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW gestaltet seine Außenwirtschaftsförderung neu. Die neue Außenwirtschaftsgesellschaft "NRW.International GmbH", getragen zu je einem Drittel von der Vereinigung der Industrie- und Handelskammern, dem Westdeutschen Handwerkskammertag und der NRW.Bank, wird ab Anfang 2007 die Chancen nordrhein-westfälischer Unternehmen auf Auslandsmärkten weiter verbessern.

Schwerpunkt der Arbeit wird die Betreuung von kleinen und mittleren Unternehmen sein, die sich Exportmöglichkeiten erschließen wollen. Dabei soll verstärktes Augenmerk auch auf boomende Märkte außerhalb der EU wie Indien und China gelegt werden.

Die Akquisition ausländischer Investoren, das Ansiedlungsmanagement, das internationale Marketing für den Wirtschaftstandort NRW wird die restrukturierte GfW Gesellschaft für Wirtschaftsförderung NRW unter der neuen Frima "NRW.Invest GmbH" übernehmen.

Das eigens geschaffene Außenwirtschaftsportal bündelt Services und Informationen, z.B. zu Förderangeboten, Branchen-, Länder- und Wirtschaftsinformationen. Es gibt Hinweise auf Messen, Kooperationsbörsen und andere Veranstaltungen. Darüber hinaus bietet es Infos über Zollbestimmungen, Steuern und Recht sowie zur Exportfinanzierung und -absicherung. Außerdem werden Ansprechpartner auf der ganzen Welt genannt.

Mehr zum Thema unter www.wirtschaft.nrw.de und unter www.nrw-export.de.


Seit Juli 250 Bildungsschecks ausgestellt

Seitdem die WFG im Juli neben der Anton-Heinen-Volkshochschule als Bildungsberatungsstelle für den sog. betrieblichen Zugang fungiert, wurden rund 250 Bildungsschecks an Unternehmen aus dem Kreis Heinsberg ausgestellt.

Mit dem Programm will die nordrhein-westfälische Landesregierung Unternehmen KMU´s (kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Mitarbeiter) und deren Mitarbeiter motivieren, in die berufliche Weiterbildung zu investieren. Und so funktioniert´s:

Empfänger können KMU´s (betrieblicher Zugang) oder einzelne Mitarbeiter aus KMU´s (individueller Zugang) sein, sofern für die betreffende Person in den vergangenen zwei Jahren keine berufliche Fortbildung erfolgte.
Gefördert werden Angebote, die Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten, Einsichten und Verhaltensweisen für die berufliche Tätigkeit vermitteln, wie z.B. Sprach- und EDV-Kenntnisse, Erwerb von Schlüsselqualifikationen, Medienbildung oder Lern- und Arbeitstechniken.
Nicht gefördert werden arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen, wie z.B. Maschinenlehrgänge.
Die Höhe der Förderung beträgt 50 Prozent (max. 750,- ) der Weiterbildungskosten. Die andere Hälfte bleibt im Eigenbehalt des Unternehmens oder des Mitarbeiters.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme eines Bildungsschecks ist eine Bildungsberatung durch ausgewählte geeignete Bildungsberatungsstellen. Im Kreis Heinsberg können sich Unternehmensvertreter an die WFG, Frau Elke Schreeck unter Tel. 02452/13-1825 wenden.

Die Bildungsberatungstelle bei der Anton-Heinen-Volkshochschule betreut neben dem betrieblichen auch den individuellen Zugang. Ansprechpartner sind Frau Görtz und Herr Luque unter Tel. 02452/13-4314.

Weitere Informationen unter www.bildungsscheck.nrw.de


Für den Kreis Heinsberg spricht...

"Die persönliche Nähe zu den Mitarbeitern ist Bestandteil unserer Firmenphilosophie weltweit. Nur mit zufriedenen und somit leistungsstarken Mitarbeitern können wir unsere langfristigen Unternehmensziele erreichen. Die Menschen in unserem Unternehmen danken es mit jahrzehntelanger Loyalität. Außerhalb des Unternehmens erfreuen sie sich an den vielfältigen Kultur- und Freizeitangeboten im Kreis Heinsberg.
 
Als ursprünglich in Aachen gegründetes Unternehmen, das im Jahr 2005 sein 175-jähriges Bestehen feierte, haben wir im Zuge unseres Expansionsbedarfs vor rund 30 Jahren unseren Standort in Übach-Palenberg gewählt. Hier ließ sich unser Bedarf an Fläche und an qualifizierten Mitarbeitern mit der Nähe zu den Aachener Hochschulen sinnvoll verknüpfen."

 


Klaus Peters
Geschäftsführender Gesellschafter
Neuman & Esser GmbH & Co. KG
Werkstraße
52531 Übach-Palenberg

Firmenporträt Neuman & Esser GmbH & Co. KG
mehr Statements zum Standort Kreis Heinsberg


Elektro Stolz GmbH
Klostergasse 2
52525 Heinsberg

Telefon: +49 (2452) 35 69
Telefax: +49 (2452) 217 07

E-Mail: office@elektro-stolz.de
Internet: www.elektro-stolz.de


Elektro Stolz GmbH ist mit den Fachgeschäften in Heinsberg und Geilenkirchen sowie dem Elektrogeräte Lagerverkauf einer der führenden Anbieter für Elektrohaushaltsgeräte im Kreis Heinsberg. Eine Riesenauswahl der starken Marken und ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis zeichnen Elektro Stolz genauso aus, wie der schnelle und zuverlässige Kundendienst.