Der gesamte Kreis Heinsberg gehört als sog. D-Fördergebiet zur Gebietskulisse der GA Gemeinschaftsaufgabe Bund/Länder zur "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur".
Für Unternehmen mit Investitionsabsicht in einer der Kommunen im Kreis Heinsberg wirkt sich dies in der möglichen Anwendbarkeit folgenden Förderinstrumentes zur Unterstützung der Finanzierung aus:

RWP Regionales Wirtschaftsförderungsprogramm NRW

Das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm NRW ermöglicht die Förderung von arbeitsplatzschaffenden Investitionen mittelständischer Unternehmen mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen von - je nach Art des Vorhabens und Größe des Unternehmens - bis zu 20 %. Die WFG bietet eine unverbindliche Prüfung der entsprechenden Förderbarkeit von Investitionsvorhaben an.

Ansprechpartner ist Axel Wahlen Ein Bild ohne Beschreibung 02452/131826 oder wahlen@wfg-kreis-heinsberg.de.

Nähere Informationen gibt es auch direkt bei der NRW.Bank, über die auch die Anträge direkt (ohne Hausbankverfahren) zu stellen sind.

NRW/EU.Investitionskapital

Hervorgegangen aus einem ehemals nur regionalisiert anwendbaren Förderinstrument können alternativ zur Zuschussförderung betriebliche Investitionen von mindestens 2 Jahre alten, erfolgreich am Markt tätigen Unternehmen (EU-KMU) mit einem Nachrangdarlehen aus dem NRW/EU.Investitionskapital seit 2008 landesweit finanziert werden.

Finanziert werden hier im Rahmen eines Finanzierungspaktes aus

  • Nachrangdarlehen (50 % = max. 1 Mio. €)
  • und Fremdkapitaltranche (12,5 % = max. 0,25 Mio. €)

Darlehensbetrag von einer maximalen Bemessungssumme von insgesamt 2. Mio. €. 

Bei der Nachrangtranche handelt es sich um ein Darlehen, für welches der Investor keine Sicherheiten zu stellen braucht. Der Kredit hat dadurch Eigenkapitalcharakter und verbessert das Rating des Unternehmen und somit die sonstigen Finanzierungsperspektiven. Durch die EU-Kofinanzierung des Programmes wird der (bonitätsabhängige) Zinssatz zu günstigen Konditionen subventioniert.

Nähere Informationen zur Anwendbarkeit und aktuelle Konditionen bei der WFG:

Axel Wahlen unter Ein Bild ohne Beschreibung 02452/131826 oder wahlen@wfg-kreis-heinsberg.de sowie im Onlineangebot der NRW.BANK.

KfW-Mittelstandsbank

Entstanden aus der Fusion von Deutscher Ausgleichsbank und Kreditanstalt für Wiederaufbau zur KfW-Bankengruppe stellt dieses Institut des Bundes den heute wohl wichtigsten Fördermittelgeber dar, der bundesweit entsprechende Unternehmensförderung anbietet.

Wesentliche Förderausrichtungen sind dabei einerseits zinsgünstige langfristige Darlehen, die banküblich besichert werden müssen (KfW-Unternehmerkredit), sowie die seit 2004 angebotene Programmfamilie KfW-Unternehmerkapital, welche Unternehmen von ihrer Entstehungsphase bis zum langfristigen Bestand eigenkapitalstärkende Darlehen zur Finanzierung von Gründung, Wachstum und allgemeinen Investitionsvorhaben anbietet.
 

Seit 1.10.2010: ERP-Regionalprogramm auch im Kreis Heinsberg!

Nach Freigabe durch das Bundeswirtschaftsministerium kann das sogenannte ERP-Regionalförderprogramm auch wieder im Kreis Heinsberg angewendet werden. In den sogenannten D-Fördergebieten der Bund-/Länder-Regionalförderung (GA), zu denen das Kreisgebiet flächendeckend gehört, war eine entsprechende Anwendung zuletzt seit 2007 nicht mehr möglich gewesen.  Nähere Informationen auch hier.

Von dem - verglichen mit dem Marktniveau und selbst gegenüber anderen Förderprogrammen deutlich günstigeren - Zinsniveau dieses (banküblich zu besichernden) Darlehens können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach der Definition der EU profitieren; anwendbar ist es auch für Privatpersonen, die Gewerbeimmobilien vermieten oder verpachten wollen.

Darüber hinaus hat die KfW-Mittelstandsbank auch spezielle Finanzierungsbausteine für Existenzgründer, sowie in den Bereichen der sonstigen Mittelstandsförderung, der Umweltschutz-, sowie Technologie- bzw. Innovationsförderung in ihrem Angebotsportfolio.


Die WFG bietet eine unverbindliche Prüfung der Anwendbarkeit entsprechender Instrumente an. Ansprechpartner ist: Axel Wahlen Tel.:  02452/131826 oder wahlen@wfg-kreis-heinsberg.de.

Ausführliche Informationen zum Produktspektrum der KfW-Bank finden sich darüber hinaus natürlich im Onlineangebot der KfW-Mittelstandsbank!

NRW.Bank

Auch das Land NRW verfügt über eigene Förderansätze für die Mittelstandsfinanzierung. Über die NRW.BANK, die größte Landesförderbank Deutschlands, werden unterschiedlichste Förderprodukte angeboten.

Wesentlicher Baustein der Mittelstandsförderung ist dabei der NRW.BANK.Mittelstandskredit, ein zinsgünstiges, banküblich zu besicherndes Förderdarlehen, der seinen generellen Zinsvorteil gegenüber dem gleichgelagerten KfW-Programm aus der sog. Förderrendite des Instituts bezieht.

Für Existenzgründer und junge Unternehmen steht ein baugleiches Instrument im NRW.BANK.Gründungskredit zur Verfügung. Beide Programme können bei Bedarf ( nicht ausreichenden eigenen Sicherheiten) mit einer optionalen Bürgschaft der Bürgschaftsbank NRW abgesichert werden.

Darüber hinaus steht mit dem NRW.BANK.Universalkredit auch ein Instrument mit flexibler Laufzeitgestaltung und der Möglichkeit der teilweisen Haftungsentlastung für die durchleitende Hausbank zur Verfügung.

Die WFG bietet eine unverbindliche Prüfung der Anwendbarkeit entsprechender Instrumente an. Ansprechpartner ist: Axel Wahlen Tel.:  02452/131826 oder wahlen@wfg-kreis-heinsberg.de.

Ausführliche Informationen dazu, wie zu den sonstigen Förderprogrammen der NRW.BANK (u.a. auch für Existenzgründer) finden sich im Onlineangebot des Institutes!

Bürgschaften / Bürgschaftsbank NRW

Wichtige Unterstützung für eine betriebliche Investition kann – bei fehlendem ausreichenden eigenen Besicherungspotenzial – auch die Inanspruchnahme einer öffentlichen Bürgschaft sein.

Für Bürgschaften bis zu 1,50 Mio. Euro (d.h. max 80 % eines zu verbürgenden Kreditbetrages von max. 1,875 Mio. €) bietet die Bürgschaftsbank NRW ein entsprechendes Angebot. Dabei reicht das Spektrum der zu besichernden Vorhaben von der Existenzgründung über Betriebserweiterungen oder -verlagerungen und Betriebsmittelfinanzierung bis zu Garantiegewährungen. Lediglich Sanierungen können nicht verbürgt werden. Neben diesen klassischen Ausfallbürgschaften werden auch sog. Beteiligungsgarantien angeboten. Die Antragstellung erfolgt über die Hausbank des Unternehmens.

Nähere Informationen im Onlineangebot der Bürgschaftsbank NRW!

Für Bürgschaftsbedarf von mehr als 1,50 Mio. Euro bzw. in Einzelfällen auch für Sanierungen bzw. Konsolidierungsmaßnahmen bietet das Land NRW das Instrument der sog. Landesbürgschaften an. Anträge werden über das Wirtschaftsprüfungsinstitut PwC direkt an das Land gestellt.

Nähere Informationen dazu über die  PwC Deutsche Revision AG.

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